Pixibuchhaus zur Aufbewahrung von Pixis

Schon seit 1954 gibt es in Deutschland die kleinen 10 x 10 Zentimeter großen Pixis. Wer kennt sie nicht? „Conni macht Musik“ oder „Petzi hat keine Angst“ vorgelesen, um den kleinen Erdenbürgern die Scheu vor gewissen Situationen im Leben zu nehmen und ihnen in ihrem Beistellbett oder ihrer Babywiege in den Schlaf zu helfen. Wie die vielen Pixis aufbewahrt werden können und wie sich ein Pixibuchhaus überhaupt selbst bauen lässt, verraten wir hier.

Was sind Pixi-Bücher überhaupt?

Pixi-Bücher kennen die Kleinsten von uns schon aus ihren ersten Jahren. Sie liegen in Buchhandlungen, im Supermarkt und sind auch online zu finden. Die kleinen Bücher stammen vom Carlsen-Verlag, der die Pixi-Bücher schon seit dem Jahr 1954 auf den Markt bringt. Es handelt sich um eine Lese- und Vorlese-Bücher-Reihe, die speziell für kleine Kinder konzipiert wurde.

Die Pixis sind quadratisch, sodass Eltern sie schon auf den ersten Blick gut erkennen können. Das Format ist 10 x 10 Zentimeter. Das Buch umfasst jeweils 24 Seiten, um die kleinen Geschichten zu erzählen. Manchmal sind bei neueren Pixi-Büchern auch herausnehmbare Memo-Seiten als Zusatz enthalten. Da die Pixis vor allem für kleine Kinder gedacht sind, wurden sie mit farbenfrohen Motiven gestaltet. Oft ist mindestens die Hälfte mit Bildern versehen.

Das erste Pixi-Buch, welches in Deutschland erschienen ist, war „Miezekatzen“. Schon 2014 wurden die mehr als 2.000 verschiedenen Pixi-Titel geknackt. Die kleinen Pixi-Bücher thematisieren oft bestimmte Bereiche des Lebens, wie 

  • Ängste
  • Entscheidungen
  • Moral
  • und vieles mehr

Bekannte Figuren, die den Kleinen oft nicht unbekannt sind, gehören ebenfalls zu Pixi. So gibt es in den Pixi-Büchern beispielsweise Pixi selbst als Figur. Aber auch 

  • Conni
  • Petzi
  • Susanna
  • Babar
  • und all ihre Freunde.

Wie werden Pixi-Bücher aufbewahrt?

Im Grunde genommen kann das natürlich jeder selbst entscheiden, wo und wie er die vielen Bücher lagert, die im Verlaufe der Jahre im Haus Einzug halten. Gerade durch das kleine Format und den günstigen Preis landen sie schnell im Einkaufswagen. Irgendwann hat sich im Kinderzimmer ein ganzer Stapel gebildet, der nicht gut zu sortieren ist. 

Eine bessere Idee muss her. Genau das haben sich die vielen Mütter, Väter, Großeltern und Kindererzieher ebenfalls gedacht. Im Internet sind die kreativsten Ideen und Fotos entstanden, die die selbst gebastelten Aufbewahrungsmöglichkeiten für Pixi-Bücher zeigen.

Eine dieser Ideen ist ein Pixibuchhaus. Hierbei ist der Name wahrlich Programm. Es sind gebastelte Häuser, deren Innerstes genau den Platz bietet, den die kleinen Pixis brauchen. 10 x 10 Zentimeter und in die Höhe gestapelt. So finden alle Pixis gleichermaßen Platz und können bequem entnommen werden.

Anleitung für ein Pixibuchhaus zur Aufbewahrung von Pixis

Wer keine festen Häuser kaufen möchte (denn auch das ist bereits problemlos möglich), kann selbst tätig werden und die kleinen Häuser basteln. In Sachen Kreativität gibt es keine Grenzen, sodass es auch unzählige Ideen gibt. Eine davon möchten wir nachfolgend genauer vorstellen.

Das wird benötigt

  • Cornflakes-Schachteln (möglichst zwei Stück oder noch weitere, stabile Pappe)
  • große Schere
  • kleine Schere
  • bunte Stifte
  • buntes Papier
  • Klebeband
  • Kleber

Anleitung

  1. Schachtel: Der Boden misst beim Pixibuchhaus nicht genau 10 Zentimeter, sondern 10,5 x 10,5 Zentimeter, sodass die Bücher noch ein bisschen Platz haben. Zuerst wird also eine Schachtel in diesen Maßen erstellt. Die Seiten müssen dafür 19 x 10,5 Zentimeter hoch sein. In diese Schachtel passen die originalen Pixis sehr gut rein.
  2. Hülle: Ist die Schachtel fertig, braucht das Haus eine schicke Hülle. Diese ist prinzipiell genauso wie die Schachtel aufgebaut. Der Boden ist 12 x 12 Zentimeter und die Seiten 19 x 12 Zentimeter.
  3. Dach: Damit das Häuschen auch zu einem Haus wird, braucht es natürlich auch ein Dach. Dieses misst 10,5 x 6 Zentimeter und muss außerdem mit einer Lasche (10,5 x 3 Zentimeter) zum Befestigen versehen sein.

Das gebastelte Dach muss nun an die Konstruktion aus Schachtel und Hülle befestigt werden. Das äußere Häuschen bekommt jetzt einen Schlitz und dazu ein Loch. So können die Pixis später bequem herausgenommen werden. Beim Dach steht noch ein Schritt an. Es muss zugemacht werden, behält aber ein Loch, damit man das innere Haus ganz einfach herausnehmen kann. 

Für die Dekoration können die DIY-Profis ganz frei sein. Das Dach könnte beispielsweise rote Schindeln in Form von roter Pappe haben, die zurechtgeschnitten und geklebt wird. Vorne und hinten wird das kleine Pixibuchhaus mit buntem Papier verkleidet.

Wer die Dekoration noch perfektionieren möchte, setzt noch ein Fenster, ein Dach-Loch sowie etwas Blümchen und Gras an das Haus. Fertig ist die kleine Oase, die die vielen Pixi-Bücher fassen kann. 

 

Bildquellen
Header: Kids Arts and Crafts Activity, Sharing and Playing Together ©Depositphotos/chasingmoments