Isofix-Station – Sichere Befestigung für den Kindersitz

Aktualisiert am: 23.09.2022

Isofix-Stationen sorgen für eine sichere und feste Verbindung zwischen Kindersitz oder Babyschale mit der Karosserie des Fahrzeugs. Die starre Konstruktion erhöht die Sicherheit und Stabilität und ist besonders einfach zu handhaben. Die Isofix-Station reduziert Fehler beim Anschnallen, die zu den häufigsten Verletzungsursachen bei Autounfällen mit dem Kind darstellen.

Update vom 25.11.2021

Wir haben die Informationen in diesem Beitrag aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Isofix Stationen Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Isofix-Station mit verstellbarem Stützbein, geeignetes Alter: ab Geburt bis ca. 13 Monate, empfohlenes maximales Körpergewicht: 13 Kilogramm, Farbanzeigen für korrekte Installation

Isofix-Station mit verstellbarem Stützbein: Die Maxi-Cosi EasyFix Base

kommt mit einem verstellbaren Stützbein, das Basis und Babyschale zusätzliche Stabilität verleiht. Eine Farbanzeige gibt Rückmledung darüber, ob der Kindersitz korrekt in die Isofix-Base eingerastet ist.
Die Installation der Maxi-Cosi EasyFix Base erfolgt per einfachem Isofix-Einrast-System. Ist keine entsprechende Vorrichtung im Fahrzeug vorhanden, kann sie auch mit der Hilfe des fahrzeugeigenen Sicherheitsgurts installiert werden.
Kompatibel ist die Station mit der Maxi-Cosi-Cabriofix-Babyschale. In Verbindung sind beide Vorrichtungen für Säuglinge beziehungsweise Kleinkinder ab der Geburt bis zu einem Alter von 13 Monaten und mit einem Gewicht bis maximal 13 Kilogramm nutzbar.
Die meisten Nutzerinnen und Nutzer zeigen sich begeistert von der einfachen und schnellen Montage ihrer Babyschale, die durch die Isofix-Station gewährleistet wird. Sitz samt Baby können bequem und ohne großen Zeitaufwand aus der Basis herausgenommen und wieder eingesetzt werden. Vorteilhaft ist das vor allem bei Platzproblemen, beispielsweise aufgrund von parkenden Fahrzeugen.
Zwar wird die Maxi-Cosi EasyFix Base als vergleichsweise schwer beschrieben, jedoch wirkt sich ebendieser Fakt positiv auf deren Stabilität aus. In puncto Halt und Arbeitserleichterung gibt es an der Station nicht das Geringste auszusetzen.
Allerdings gilt das nur im Falle der Isofix-Befestigung. Umständliches Vergurten und nur ein mäßig fester Sitz stehen bei der Fixierung mit den klassischen Sicherheitsgurten häufig auf der Tagesordnung.
Als praktisch wird zudem angesehen, dass die Isofix-Basis mit einer Installationsanzeige ausgestattet ist. Diese reduziert das Risiko eines falschen Einbaus, indem eine farbige Kontrollleuchte Aufschluss darüber gibt, ob der Kindersitz richtig in die Isofix-Basisstation eingesetzt wurde oder nicht.
Ein rotes Licht wird angezeigt, wenn der Kindersitz nicht korrekt eingerastet ist und ein grünes, wenn alles in Ordnung ist.
Viele Eltern loben das Preis-Leistungs-Verhältnis der Maxi-Cosi EasyFix Base. Der Komfortgewinn steht für sie in gutem Verhältnis zu den Mehrkosten.

Vorteile:
  • mit wenigen Handgriffen installiert
  • deutliche Arbeitserleichterung bei Einsetzen und Abnehmen der Babyschale
  • Stützbein verstellbar
  • Farbanzeige gibt an, ob der Kindersitz sicher eingerastet ist
  • sehr stabil
  • auch für Neugeborene geeignet
Nachteile:
  • vergleichsweise schwer
  • keine große Arbeitserleichterung bei Befestigungsmethode mit Sicherheitsgurt

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Isofix-Station mit Stützfuß, geeignet für Säuglinge und Kleinkinder ab Geburt bis 4 Jahren, mit Installationsfeedback an der Basis, für rückwärtsgerichteten Transport, für Kinder von 0 - 18 kg, Gewicht: 6,3 Kilogramm

Isofix-Basis mit Installations-Feedback: Die Maxi-Cosi FamilyFix2 i-Size

ist für Kinder ab der Geburt bis zu vier Jahren geeignet. Sie ist für den rückwärtsgerichteten Transport konzipiert und kann verschiedene Baby-Schalen und Kindersitze des Herstellers aufnehmen.
Genutzt werden kann diese Isofix Base mit den Maxi-Cosi Babyschalen Rock, Pebble Plus, Pebble Pro i-Size sowie mit den Maxi-Cosi-Kindersitzen Pearl Smart und Pearl Pro i-Size. Sie ist für Kinder und Kleinkinder bis zu einem maximalen Körpergewicht von 18 Kilogramm sowie einer maximalen Körpergröße bis 105 Zentimetern ausgelegt.
Die Fußstütze sorgt dafür, dass die Maxi-Cosi FamilyFix2 i-Size Isofix-Station und die aufgesetzte Babyschale noch mehr Stabilität haben. Sie kann verstellt und damit an den Innenraum des Fahrzeuges angepasst werden.
Einen kleinen Kritikpunkt sehen einige Nutzer in der Installationsanzeige. Im Gegensatz zu anderen Modellen funktioniert diese mechanisch. Das kann dazu führen, dass bereits bei richtiger Ausrichtung der Fußstütze das grüne Symbol erscheint, obwohl der Kindersitz noch gar nicht korrekt installiert wurde.
Isofix-Stationen mit Leucht- oder Akustiksignal sind gegenüber diesem Modell daher deutlich im Vorteil. Grundsätzlich gestaltet sich der Einbau der Isofix-Basis, laut Nutzeraussagen, jedoch als sehr einfach. Dasselbe gilt für das anschließende Einsetzen und Herausnehmen der Babyschale beziehungsweise des Kindersitzes.

Vorteile:
  • einfacher und schneller Einbau
  • für viele verschiedene Babyschalen/Kindersitze geeignet
  • mit verstellbarer Fußstütze
  • kann lange zum Einsatz kommen (bis 4 Jahre)
Nachteile:
  • mechanische Installationsanzeige nicht immer zuverlässig

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Isofix-Station mit Stützbein, geeignetes Alter: ab Geburt bis circa 13 Monate, empfohlene/s maximale/s Körpergewicht/-Größe: 13 Kilogramm/75 Zentimeter

Einfach zu installieren: Die Britax Römer ISOFIX-Station mit Stützbein

kann dank Isofix-Befestigungssystem schnell und einfach mit den Babyschalen „Baby-Safe“ und „Baby-Safe Plus Shr II“ bestückt werden. Ihr Stützbein bietet sicheren Halt und Stabilität während der Autofahrt.
Mit einer maximalen Gewichtsbelastung von 13 Kilogramm eignet sich die Isofix-Base für Babys im Neugeborenenalter bis 13 Monaten. Der Einbau der Basis geht schnell und birgt keine Fehlerquellen, die den Sicherheitsfaktor beeinflussen könnten.
Per Isofix-System können passende Babyschalen einfach in die Halterung ein- und wieder ausgeklickt werden, was viele Nutzerinnen und Nutzer als äußerst vorteilhaft beschreiben. Gerade bei beengten Platzverhältnissen kann die Isofix-Station ihre Vorteile voll ausspielen.
Abgesehen von der simplen Installation wird die allgemeine Qualität der Britax Römer ISOFIX-Station mit Stützbein positiv bewertet. Einige Eltern sprechen allerdings von einem Klappergeräusch, das auftritt, wenn sich keine Babyschale in der Station befindet.
Des Weiteren verlautbaren einzelne Stimmen, dass sich die Neigung der auf der Basis sitzenden Babyschale nicht einstellen lässt, obwohl ein entsprechender Keil zum Lieferumfang gehört. Das Baby befindet sich aus diesem Grund dauerhaft in teilweise sitzender Position in der Schale, was eine Belastung für die Hüften darstellt. Möglicherweise ist das Problem auf einzelne Fahrzeugmodelle beschränkt

Vorteile:
  • einfach und schnell installierbar
  • auch für Neugeborene geeignet
  • Stützbein für noch mehr Halt und Stabilität
Nachteile:
  • Klappergeräusche bei leerer Basis
  • selten unvorteilhafter Neigungswinkel

Isofix-Station kaufen – Mehr Sicherheit beim Autofahren mit dem Nachwuchs

Mobilität ist für die meisten ein Gut, auf das sie auch als frischgebackene oder geübte Eltern nicht verzichten möchten und müssen. Damit Babys und Kleinkinder bei allen Ausflügen mit dem Fahrzeug sicher unterwegs sind, benötigen sie einen Kindersitz.

Dessen Befestigung kann im Auto durch verschiedene Lösungen realisiert werden. Vor der Entwicklung von Isofix-Systemen wurden Kindersitz und Babyschale mit dem Anschnallgurt im Auto befestigt. Das ist auch heute noch erlaubt, birgt aber ein hohes Risiko für Verletzungen im Fall eines Unfalls.

Statistiken zeigen, dass Babys und Kleinkinder bei Autofunfällen trotz der Verwendung eines hochwertigen Kindersitzes überdurchschnittlich häufig verletzt werden, wenn der Sitz nicht ordnungsgemäß befestigt wurde.

Mit einer Isofix-Station können Babyschale und Co. fest mit der Karosserie des Autos verbunden werden. Nach dem Einbau der Isofix-Base wird der Kindersitz einfach auf die Vorrichtung gesetzt und rastet dort sicher und stabil ein. Dadurch entfällt das Anschnallen mit dem Gurt des Fahrzeugs und damit reduziert sich auch die Fehleranfälligkeit.

Isofix-Haltebügel sind bei vielen Fahrzeugmodellen bereits serienmäßig verbaut. Bei anderen können sie als Zubehör hinzubestellt oder nachgerüstet werden. Aufgrund der erhöhten Sicherheit und dem Komfort ist es in jedem Fall sinnvoll, das System beim Autokauf zu berücksichtigen oder die Möglichkeit einer Nachrüstung im bereits vorhandenen Fahrzeug zu prüfen.

Was genau sind Isofix-Stationen und woran erkennt man das System im Fahrzeug?

Bei einer Isofix-Station handelt es sich um System, mit dem Kindersitze, Reboarder und Babyschalen fest mit der Karosserie des Autos verbunden werden. Basis für die Methode ist die allgemeingültige Norm ISO 13216. Diese regelt die Bestimmungen für entsprechende Verankerungsvorrichtungen in Straßenfahrzeugen.

Wie die alternative Bezeichnung vermuten lässt, ist die Isofix-Base eine Art Schale, die per Isofix-System mit dem Autositz verbunden und auf die anschließend der Kindersitz aufgesetzt wird. Im Grunde genommen dient sie als Schnittstelle zwischen Kinder- und Autositz.

Voraussetzung für die Nutzung einer Isofix-Basis sind einheitliche Isofix-Vorrichtungen in Form von Bügeln, die im Autositz verbaut sind. Diese – zwei an der Zahl – befinden sich zwischen Sitzlehne und -fläche. Sie sind in der Regel in den Polstern sichtbar beziehungsweise mit Kunststoffklappen oder Reißverschlüssen verdeckt.

Wie baut man eine Isofix-Basis in das Auto ein?

Der Arbeits- und Zeitaufwand für die Installation einer Isofix-Station fällt von Fahrzeugmodell zu Fahrzeugmodell unterschiedlich aus. Grundlegend läuft der Einbau in folgenden Schritten ab:

  • Freilegung der Halterungen: Im Autositz und an der Isofix Station vorgerüstete Adapter-Bügel hervorholen/herausziehen
  • Basisstation platzieren: Isofix Base auf dem Autositz in Position bringen
  • Verbindung herstellen: Station fest gegen die Rückenlehne des Sitzes drücken, bis beide Verankerungsadapter ineinander einrasten.

Nach der Montage können Babyschale, Kindersitz und Co., die ebenfalls mit dem Isofix-System kompatibel sein müssen, eingebaut werden.

Alternativ können einige Isofix-Stationen mittels spezieller 3-Punkt-Sicherheitsgurte am Autositz befestigt werden – es sind in diesem Fall keine Isofix-Bügelnotwendig. Für die Installation wird das fahrzeugeigene Gurt- beziehungsweise Gurtstraffersystem zur Hilfe genommen.

Darüber hinaus statten einige Hersteller ihre Isofix-Basisstationen mit praktischen Einführhilfen und/oder einem Stützbein aus. Erstere erleichtern den Einbau und beugen Gurtführungsfehlern vor. Zweitere verleihen sowohl der Basis und damit auch dem Kindersitz noch mehr Stabilität und Halt.

Die Isofix-Station kann übrigens immer im Fahrzeug verbleiben. Stattdessen wird nur der Kindersitz, wenn er nicht benötigt wird, per Knopfdruck aus der Basis herausgeklickt. Praktisch ist, dass ein leerer Kinderistz im Auto nicht umherfliegen kann, weil er mit nur einem Handgriff auf die Isofix-Base aufgeklickt und dort sicher befestigt wird.

Kann man Isofix im Auto nachrüsten?

Um die Funktionen einer Isofix-Basis nutzen zu können, ist es empfehlenswert, gleich beim Autokauf auf entsprechend genormte Halterungen im Fahrzeug zu achten. Die UDV (Unfallforschung der Versicherer) Berlin hat eine Typenliste herausgeben, aus der ersichtlich ist, welches Modell eine infrage kommende Ausstattung hat und welches nicht.

Doch was tun, wenn das Auto nicht über eine Isofix-Vorrüstung verfügt? Zur Beantwortung dieser Frage muss grundsätzlich der Hersteller selbst herangezogen werden. Nur er kann darüber entscheiden, ob eine Nachrüstung, die übrigens im Normalfall in der Werkstatt durchgeführt wird, möglich ist.

Bei neueren Fahrzeugmodellen stellt die Nachrüstung häufig kein Problem dar. Bei Älteren kann sich diese allerdings als schwierig erweisen.

Wer sich an einen nachträglichen Einbau auf eigene Faust herantraut, der kann einen herstellereigenen Nachrüstsatz erwerben und diesen gemäß der Produktbeschreibung einbauen. Dies erfordert jedoch ein wenig handwerkliches Geschick.

Was sind die Vorteile einer Isofix-Base?

Die Vorteile einer fest installierten Isofix-Station liegen auf der Hand: Aufgrund der einheitlichen, schnellen und vergleichsweise simplen Art und Weise der Anbringung kann es zu keinen Fehlern beim Einbau eines Kindersitzes oder eine Babyschale kommen. Zudem ist die Handhabung äußerst praktisch im Alltag, weil der Kindersitz mit nur einem Handgriff sicher auf der Isofix-Basisstation befestigt oder von ihr abgenommen werden kann.

Die Basis dient als festes und dauerhaftes Verbindungselement zwischen Fahrzeug- und Kindersitz, das dafür sorgt, dass die Autofahrt, im Gegensatz zur Kindersitzbefestigung per 3-Punkt-Gurt, sicherer ist. Bei dieser fällt das Risiko von Einbaufehlern höher aus.

Sicherheitsrelevant ist zudem der Fakt, dass bei einem Kindersitz, der sich in einer Isofix-Basis befindet, grundsätzlich die Gefahr wegfällt, der das Baby oder Kind beim Nachgeben eines Anschnallgurtes ausgesetzt wäre.

Nicht zu vergessen ist der Erleichterungsfaktor. Die Babyschale oder der Kindersitz wird dank des einfachen Klicksystems innerhalb von Sekunden in die Station eingesetzt und wieder herausgenommen. Das spart Zeit und Nerven und ist z. B. auf engen Parkplätzen eine große Erleichterung.

Ist eine Isofix-Station Pflicht im Fahrzeug?

Prinzipiell ist sowohl die Nachrüstung einer Isofix-Station in ein älteres Fahrzeug als auch die Nutzung von Isofix-Kindersitzen nicht verpflichtend. Seit dem Jahre 2014 müssen allerdings alle Neuwagen ab Werk mit einer Isofix Vorrichtung ausgerüstet sein. Zur Nutzung ist man aber nicht verpflichtet.

Wer keine Isofix-Basis in sein Fahrzeug einbauen möchte, der ist verpflichtet, Kinder und Babys in Sitzen mitzuführen, die den aktuell geltenden ECE-Normen entsprechen. Diese können neben einer Isofix-Befestigung auch über ein klassisches Gurtsystem installiert sein.

Die Isofix-Station samt Kindersitz ist allerdings in puncto Sicherheit mit nicht von der Hand zu weisenden Vorteilen ausgestattet.

Passt jeder Kindersitz auf die Isofix-Station?

Ein Kindersitz sollte stets auf die Körpergröße und das Alter der Kinder abgestimmt sein. Ebenso ist empfehlenswert, dass die Basis und der Sitz stets von demselben Hersteller stammen. Darüber hinaus schreibt dieser vor, welche Kindersitze aus seinem Sortiment für eine bestimmte Basis genutzt werden können.

Isofix-Kindersitze und Basisstationen sind zwar nach der Norm ISO 13216 genormt, allerdings passt nicht jede Isofix-Station in jedes Fahrzeug und auch nicht jeder Kindersitz ist mit jeder Isofix-Base kompatibel.

Isofix-Basisstationen werden unterschieden in Universalmodellen und fahrzeugspezifischen Modellen. Gerade bei letzteren muss man vor den Kauf prüfen, ob die gewünschte Isofix-Base zum eigenen Fahrzeug passt.

Sowohl die Hersteller von Fahrzeugen als auch von Isofix-Stationen bieten zur Prüfung Listen aus, anhand derer sich Eltern über die Kompatibilität von Fahrzeug, Isofix-Station und Isofix-Kindersitz informieren können.

Standfuß, Top Tether und Low Tether bei Isofix-Kindersitzen

Universal-Isofix-Stationen müssen zusätzlich zur Befestigung an den Isofix-Bügeln über eine dritte Fixierung verfügen. Bei vielen Modellen ist das ein Standfuß, der zusätzliche Stabilität gewährleistet und für rückwärtsgerichtete Kindersitze (Reboarder) geeignet ist.

Zu beachten ist hier, dass der Standfuß dieser Isofix-Stationen nicht immer auf ein evtl. vorhandenes Staufach im Boden des Fahrzeugs gestellt werden darf, weil er hier unter Umständen keine ausreichende Standfestigkeit und Stabilität erreicht.

Alternativ zum Standfuß können Isofix-Kindersitze auch mit einem Haltegurt versehen werden. Als Top Tether wird der Gurt im oberen Bereich des Kindersitzes an der Rückenlehne angebracht und anschließend mithilfe eines Hakens an einem Bügel befestigt.

Dieser kann sich je nach Fahrzeug im Kofferraum oder auch an der Rückseite der Rückbank befinden. Das gestraffte Gurtband verhindert, dass vorwärts gerichtete Kindersitze sich bei einem Aufprall oder unter Krafteinwirkung verdrehen.

Mit dem Low Tether wird alternativ der Kindersitz zum Boden des Fahrzeugs hin abgespannt und so ebenfalls zusätzlich stabilisiert. Dieser dritte Fixierungspunkt kommt alternativ zum Stützfuß bei Reboardern und rückwärts gerichteten Babyschalen zum Einsatz.

Alternativprodukte

Viele, besonders ältere, Fahrzeuge sind nicht mit den Voraussetzungen zur Installation einer Isofix Station ausgerüstet und eine Nachrüstung ist, aus welchen Gründen auch immer, unmöglich. Um dennoch zu gewährleisten, dass Babys und Kinder sicher und komfortabel von A nach B gefahren werden können, bietet sich folgende Alternative:

  • Kindersitz mit integriertem Isofix: Diese Variante wird nicht auf eine vorinstallierte Isofix Station gesetzt, sondern ebenso wie diese direkt mit der Isofix Vorrichtung des Autositzes verbunden. Die Arbeitsschritte hierfür sind dieselben wie bei dem Einbau der Basis. Nachteilig ist jedoch, dass der Ein- und Ausbau immer nach diesem Prozedere erfolgen muss, was im Gegensatz zu einem einfachen Einklicken des Sitzes in die Isofix Stationdoch mit etwas mehr Zeit- und Arbeitsaufwand einhergeht.
  • Kindersitz mit 3-Punkt-Gurt anschnallen: Diese Alternative kommt in erster Linie dann infrage, wenn das Fahrzeug keine Isofix Bügel besitzt und somit keine Montage der Isofix-Basis auf diese Art und Weise möglich ist. Stattdessen kommen die fahrzeugeigenen Sicherheitsgurte zum Einsatz. Um Fehler in der Gurtführung zu vermeiden, sollte bei dieser Installationsoption stets genauestens die Bedienungsanleitung des Kindersitzes studiert werden.