Bällebad – Motorik fördernder Spielespaß für die Kleinen und Kleinsten

Aktualisiert am: 24.12.2021

Kinder lieben Bälle. Das wird spätestens dann klar, wenn sie das erste Mal wie ein Magnet vom Bällebad im Fast-Food-Restaurant oder im Einkaufsmarkt angezogen werden. Viele Eltern können ein Lied davon singen, wie schwer es ist, die Kleinen zu überreden, das Bälle-Paradies wieder zu verlassen.

Entsprechend wird der Wunsch wach, ein Bällebad auch im heimischen Babyzimmer aufzustellen. Worauf man beim Kauf achten muss und welches Bällebad schon für die Kleinsten geeignet ist, verraten wir in diesem Ratgeber.

Bällebäder Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 90 x 30 Zentimeter groß, mit 300 Bällen, BPA-frei, für Babys und Kleinkinder, Viertel-Form, Öko-Tex zertifizierter und waschbarer Bezug, Schaumstoff-Füllung

Weiches und stabiles Bällebad für Babys: Das KiddyMoon Bällebad

passt mit seiner Dreiecks- beziehungsweise Viertelform in fast jede Kinderzimmerecke. Besonders positiv beschreiben Eltern seine Stabilität sowie die Weichheit des Stoffes.
Mit einem Durchmesser von 90 Zentimetern und einer Wandhöhe von 30 Zentimetern eignet sich das Bällebad für Babys und Kleinkinder. Die 300 bereits zum Lieferumfang gehörenden Bälle sind vollständig frei von Weichmachern und haben einen Durchmesser von 7 Zentimetern.

Zwei kleine Kinder finden problemlos Platz im KiddyMoon Bällebad. Bei größeren Kindern und/oder Erwachsenen, die zusammen mit ihren Kindern in den Bällen spielen wollen, wird der Platz allerdings knapp.
Die Größe der Bälle gewährleistet, dass Babys sich diese nicht vollständig in den Mund stecken können. Sie sind leicht und flexibel und kehren nach dem Zusammendrücken sofort in ihre Ursprungsform zurück. Die Bälle sind zudem grifffest und eignen sich optimal für das Training der Motorik.
Der Boden und die Wände des Bällebeckens bestehen aus Schaumstoff, der mit einem Baumwoll-Polyester-Elasthan-Stoffmix überzogen ist. Der Überzug lässt sich per Reißverschluss abnehmen und bei maximal 40 Grad in der Waschmaschine reinigen.
Gemäß einigen Aussagen von Käuferinnen und Käufer wirkt das Becken beim ersten Aufstellen etwas schief. Nachdem es mit den Bällen befüllt ist, steht es gerade und stabil.
Als einen Negativpunkt führen Eltern, die das KiddyMoon Bällebad für ihre Kinder gekauft haben, den fehlenden Unterboden-Rutschschutz an. Dadurch, dass dieser nicht vorhanden ist, kann das Bällebad beim Spielen auf dem Boden hin- und her rutschen.
Für größere Kinder, die etwas ausgelassener und rabiater toben, eignet sich das Bällchenbad weniger bis gar nicht. Die Schaumstoff-Wände könnten sonst bei heftigem Gegenlehnen umknicken.
Für Krabbel- und Kleinkinder erweist sich dieser Umstand als vorteilhaft. Sie können über den umgeknickten Rand ins Bad einsteigen. Anschließend klappt der dieser wieder hoch.
Sehr gut schneidet der Geruch – beziehungsweise der Nicht-Geruch – ab. Er untermauert unter anderem, dass das Material frei von Schadstoffen und absolut unbedenklich für die Kindergesundheit ist.
Das KiddyMoon Bällebad verfügt über kein Netz sowie über keine weitere Sonderausstattung, wie etwa einen Tunnel oder eine Rutsche. Dennoch bietet es den Kids uneingeschränkte Unterhaltung. Das gilt auch, wenn die Bälle ab und an außerhalb des Beckens landen und wieder eingesammelt werden müssen.

Vorteile:
  • Bälle BPA-frei
  • Boden und Wände aus weichem Schaumstoff
  • abnehm- und waschbarer Bezug Öko-Tex-zertifiziert
  • kein Chemiegeruch
  • passt in jede Ecke
  • Bälle gehören zum Lieferumfang
Nachteile:
  • kein Unterboden-Rutschschutz

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 90 x 30 Zentimeter groß, mit 200 Bällen, für Babys und Kleinkinder, rund, waschbarer Bezug, Schaumstoff-Füllung, rutschfester Boden

Handgenähtes Bällebad mit praktischem Rutschschutz: Das Angelove Bällebad

stellt eine optimale Unterstützung für die Entwicklung der Motorik von Babys und Kleinkindern dar. Die zum Lieferumfang gehörenden Bälle sind kindersicher.
Hinsichtlich seiner Abmessungen (Durchmesser: 90 Zentimeter, Höhe: 30 Zentimeter) eignet sich das Angelove Bällebad für Kleinkinder und Babys. Zwar finden auch größere Kinder in ihm Platz, jedoch toben diese in aller Regel intensiver. So könnte der Schaumstoffrahmen durchaus schnell an seine Grenzen kommen.
Der Bezug des Angelove Bällebad besteht aus einer hautfreundlichen Baumwoll-Elasthan-Mischung. Er kann mit der Hilfe eines Reißverschlusses abgenommen und bei 30 bis 40 Grad in der Maschine gewaschen werden.
Die Bälle selbst bestehen, laut Hersteller, aus ungiftigem Material. Einen eindeutigen Nachweis auf BPA-Freiheit gibt es allerdings nicht.
Jede Kugel misst einen Durchmesser von sieben Zentimetern. Mit diesem scheidet die Gefahr zum Verschlucken aus. Der Boden des Angelove Bällebads ist angenehm weich. Die eingelegte Polsterung kann bei Bedarf entfernt werden.
Ein Netz oder sonstiges Zubehör sind nicht vorhanden. Die Anzahl der Bälle wird als vollkommen ausreichend beschrieben.

Vorteile:
  • abnehmbarer und waschbarer Bezug
  • Bälle gehören zum Lieferumfang
  • herausnehmbare Bodenpolsterung
  • kindersichere Ballgröße
  • Unterboden-Rutschschutz
Nachteile:
  • kein Nachweis zur BPA-Freiheit

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Pop-Up-Bällebad, 110 x 50 Zentimeter, quadratisch, mit 50 Bällen, BPA-frei, Polyesterstoff

Praktisches Pop-Up-Bällebad fürs Kinderzimmer: Das Relaxdays Bällebad Baby

ist ein quadratisches Pop-Up-Bällebecken für Mädchen und Jungen ab einem Alter von sechs Monaten. Das Set umfasst, abgesehen vom Bällebad, 50 bunte Kugeln aus BPA-freiem PE-Kunststoff.
Die Faltfunktion dieses Bällebads erlaubt einen schnellen und einfachen Aufbau sowie platzsparende Verstaumöglichkeiten bei Nichtbenutzung. Die 50, zum Lieferumfang gehörenden, Bälle sind angenehm weich und frei von Schadstoffen, insbesondere von BPA.
Die Außenwände bestehen aus Polyesterstoff, der über einen elastischen Stahldraht gespannt ist. Durch alle vier Seiten kann man durchsehen, sodass Eltern ihre Kinder beim Spielen immer im Blick haben.
Im Gegensatz zu Bällebädern aus festem Schaumstoff, erscheint diese Konstruktion weniger stabil, was speziell bei intensivem Toben zu einem Problem werden kann.
Geeignet ist das Relaxdays Bällebad Baby für Babys und Kleinkinder ab einem Alter von sechs Monaten. Es kann sowohl in den eigenen vier Wänden als auch im Garten oder unterwegs zum Einsatz kommen.
Als bedenklich beschreiben einige Rezensenten die doch etwas scharfkantigen Metalldrahtstangen. Stechen diese durch das dünne Polyester-Material durch, ist das eine nicht zu verachtende Gefahrenquelle.
Die Anzahl der Bälle fällt relativ gering aus. Ohne die Nachbestellung zusätzlicher Bälle ist von einem klassischen Bällebad kaum zu sprechen. Die mitgelieferten Bälle sind weich, griffig und senden keinen chemischen Geruch aus.

Vorteile:
  • schnell auf- und abbaubar dank Pop-Up-Funktion
  • BPA-freie Bälle
  • transparente Wände
Nachteile:
  • wenige Bälle im Lieferumfang
  • Metalldrahtgestänge scharfkantig
  • dünner und weniger widerstandsfähiger Polyesterstoff

Bällebad kaufen – darauf sollten Eltern achten

Wer plant, seine Kinder mit einem eigenen Bällebad im Kinderzimmer zu überraschen, der sollte im Vorfeld einige wichtige Aspekte durchdenken. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten sind teilweise sehr ausgeprägt.

So differieren sie beispielsweise hinsichtlich ihres Materials, ihrer Ballmenge sowie ihrer Zusatzausstattung. Da ist es manchmal gar nicht so leicht, das individuell passende Modell zu finden. Im Folgenden beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Fragen zum Thema Bällebäder und was im Zusammenhang mit diesen zu beachten ist.

Was genau ist ein Bällebad?

Wie der Name es schon vermuten lässt, handelt es sich bei einem Bällebad um eine Art Planschbecken. Anstatt mit Wasser ist es mit kleinen Bällen befüllt. In diversen Größen und mit den unterschiedlichsten Ausstattungen erhältlich, fungiert das Bällebecken als Spielparadies für Baby und Kleinkinder.

Die Kids können sich inmitten der Bälle auspowern und trainieren dabei gleichzeitig ihre Sinne sowie ihre motorischen Fähigkeiten. Das Verletzungsrisiko ist, unter der Voraussetzung bestimmter Sicherheitsrichtlinien, verschwindend gering.

Für Kinder welchen Alters eignet sich ein Bällebecken?

Grundsätzlich sind für die Beantwortung dieser Frage zunächst die Herstellerangaben heranzuziehen. Fakt ist, dass die Kids möglichst nicht vollständig im Bällebad versinken sollten. Ist das der Fall, können sie leicht in Panik geraten.

Darüber hinaus wissen Eltern am besten, wie sie das körperliche Können ihrer Kinder einschätzen. Auf dieses sollte der Einsatz eines Bällebads stets abgestimmt werden.

Die ersten Greifversuche unternimmt ein Kleinkind im Normalfall ab einem Alter von drei bis sieben Monaten. Mit etwa 18 Monaten lernt das Kind zu werfen. Die Bälle im Bällebad können diese motorischen Fähigkeiten unterstützen und fördern.

Entscheidend für die Alterseignung sind auch die Anzahl und die Größe der Bälle. Letztere muss so gestaltet sein, dass Kinder nicht in der Lage sind, die Bälle vollständig in den Mund zu nehmen.

Andernfalls besteht, insbesondere für Kinder unter einem Jahr, Verschluckungsgefahr. Die magische Grenze sind hier sechs bis sieben Zentimeter. So groß sollte der Durchmesser der Bälle sein, um ein Verschlucken oder Anatmen der Bälle sicher zu verhindern.

Ebenfalls unabdingbar ist, dass Bälle-Pools für Kinder, die erst einige Monate alt sind, weich gepolstert sind. Modelle mit Schaumstoffrand und -boden sind empfehlenswert.

Je nach Abmessungen taugen Bällebäder auch als Spielplatz für größere Kids, beispielsweise bis fünf Jahre. Hier darf die Bälle-Anzahl mit ruhigem Gewissen deutlich höher ausfallen. Viele für dieses Alter geeignete Modelle können mit 100 Bällen oder mehr befüllt werden.

Worin unterscheiden sich die meisten Bällebäder voneinander?

Im Bereich Bällebädern gibt es fast schon unzählige unterschiedliche Ausführungen. In erster Linie beziehen sich die Differenzen auf die folgenden Aspekte:

  • Art: Man unterscheidet zwischen klassischen Aufstell- und aufblasbaren Bällebädern. Aus Letzteren kann man bei Nichtbenutzung die Luft herauslassen und sie platzsparend lagern. Im Gegensatz zu den Aufstellmodellen sind sie weniger widerstandsfähig. Alternativ hierzu gibt es Spielzelt- oder -haus-Bällebäder sowie sogenannte Pop-Up-Bällebäder, die sich schnell und einfach zusammenfalten lassen.
  • Größe und Form: Die meisten Bällebecken sind viereckig oder rund. Es gibt jedoch auch Modelle in anderen Formen. Die passende Größe ist vom Kindesalter sowie von den individuellen Anforderungen und Wünschen abhängig. Die Auswahl geht von kleinen über mittelgroßen bis hin zu XXL-Bällebädern.
  • Material: Ein Großteil der Bällchenbäder besteht aus Schaum- oder Kunststoff. Insbesondere Ersterer wirkt am Rand und am Boden weich und abdämpfend. Häufig ist der Schaumstoff mit Baumwollstoff überzogen, der sich bestenfalls abnehmen und waschen lässt.

Welche Zusatzausstattungen sorgen für noch mehr Spielspaß?

Der Spaßfaktor kann für Kids nie hoch genug sein. Aus diesem Grund statten viele Hersteller ihre Bällebäder mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen aus.

Ein Bällebad mit Rutsche und/oder Tunnel bietet den Kindern noch mehr Möglichkeiten, fantasievolle Abenteuer zu erleben. Zumeist benötigen diese Modelle einen größeren Aufstellplatz. Der zusätzliche Unterhaltungswert ist jedoch nicht von der Hand zu weisen.

Bei einem Bällebad mit Netz müssen Eltern danach nicht auf die Suche nach verlorenen Bällen gehen. Das ist praktisch, da beim Spiel-Abenteuer sonst ständig Bälle in der Gegend herumfliegen. Als positiven Nebeneffekt hat eben dieses Netz eine Sicherheitsfunktion. Es sorgt dafür, dass die Kids nicht aus dem Becken herausfallen können.

Immer gut kommen zudem Bällebäder mit zusätzlichen optischen Gimmicks bei den Kleinen an. Diese können zum Beispiel aus der Fantasie- oder Tierwelt stammen oder Bezug auf die Lieblings-Zeichentrick-Helden nehmen.

Worauf ist in puncto Schadstoffe zu achten?

Da Kinder mit vollem Körpereinsatz im Bällebad spielen, ist es immens wichtig, dass sie dabei nicht mit etwaigen Schadstoffen in Berührung treten. Andernfalls kann es zu Hautirritationen und sogar zu Reizungen der Atemwege kommen.

Speziell bei den Bällen ist darauf zu achten, dass diese frei von Weichmachern (BPA) sind. Die chemische Verbindung steht im Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Bällebäder mit Herstellerangaben oder Umweltsiegeln, die eine Schadstofffreiheit zertifizieren, sollten stets erste Wahl sein.

Ungemein hilfreich ist es, wenn man sowohl die Bälle als auch das Bad selbst reinigen kann. Manchmal ist es nämlich nicht zu vermeiden, dass beim Spielen kleine „Unfälle“ passieren.

Abhängig vom Material der Bälle lassen sich diese im Schonwaschgang in der Maschine reinigen. Hierfür verstaut man sie am besten in einem Kissenbezug. Abziehbare Baumwollbezüge können im Normalfall ebenfalls in die Waschmaschine gesteckt werden.

Wie sicher sind Bällebäder?

Kinder können sowohl ab einem Alter von wenigen Monaten bis in die Kindergarten- oder Schulzeit in einem Bällebad spielen. Das Wichtigste dabei ist, dass stets für absolute Sicherheit gesorgt ist.

Wie bereits erwähnt, dürfen die Bälle nie in den Mund des Nachwuchses gelangen. Das vermeidet man, indem man auf die Ballgröße und die Festigkeit achtet. Weiterhin sind jegliche Schadstoffe in den Bällen und im Becken tabu.

Ein Außennetz und Wände aus weichem Schaumstoff reduzieren das Verletzungsrisiko. Schlussendlich ist es unerlässlich, dass Eltern stets einen Blick auf ihre spielenden Kinder haben und sie nie ohne Aufsicht toben lassen.

Berücksichtigt man alle diese Aspekte, ist der Spielspaß im Bällebad eine sichere Angelegenheit. Gleichzeitig wird den Kleinen ein Maximum an Spielspaß geboten.

Alternativprodukte

Wenn der Platz für ein klassisches Bällebad fehlt, kann man auf Alternativen zurückzugreifen, um das Spiel mit den weichen Bällen trotzdem zu einem Erlebnis werden zu lassen. Die folgenden Objekte können ganz einfach mit Bällen befüllt werden und die Kinder mit einem mindestens ebenso hohen Unterhaltungswert überzeugen:

  • Spielzelt: Spielzelte sind bei Kindern äußerst populär. Sie dienen als geheimnisvoller Rückzugsort, sind ein vortreffliches Versteck und helfen den Kids dabei, in andere Welten eintauchen. Mit der Hilfe von Bällen lassen sie sich im Handumdrehen in ein Bällebecken umfunktionieren. Dank der äußeren Wände bleiben diese auch bei ausgelassenen Tobe-Abenteuern an Ort und Stelle.
  • Planschbecken: Ein Bällchenbad ist in seiner traditionellen Form nichts anderes als eine Art Kinderpool, der mit Bällen aufgefüllt ist. Ergo genügt schon ein bereits vorhandenes, aufblasbares Kinderplanschbecken für die Transformation in ein Bällebad. Praktischerweise lässt sich dieses zusammenfalten und platzsparend verstauen, wenn es nicht benutzt wird.
  • Reisebett: Eine weitere Umfunktionierungs-Option bringt ein Reisebett mit sich. Für gewöhnlich besitzt dieses eine weiche Matratze und Netzwände, sodass die Punkte geringes Verletzungsrisiko und Ballverbleib gesichert sind. Mit Bällen in gewünschter Anzahl komplettiert, haben die Kids ein Bällebecken in ihrem Kinderzimmer. Die Alternative eignet sich im Übrigen wunderbar für unterwegs und generell für Haushalte, in denen bereits ein Reisebett im Einsatz ist. Geeignete Bälle für das alternative Bällebad sind separat erhältlich.