Baby Sonnencreme – die Haut der Kleinsten schützen

Die 4 Besten Baby Sonnencremen (2024) im Test!

Aktualisiert am: 06.06.2023

Die Sonne lacht und es hält niemanden im Haus. Jetzt kommt es aber darauf an, die Haut der Kleinsten optimal zu schützen. Dafür gibt es spezielle Baby Sonnencreme, auf die Eltern zurückgreifen können.

Der Markt ist jedoch groß und es ist gar nicht so einfach herauszufinden, was mineralische und nicht mineralische Cremes sind, welcher Lichtschutzfaktor benötigt wird und ab wann überhaupt Sonnencreme notwendig ist.

Update vom 28.06.2021

PAEDIPROTECT Gebirgssonnencreme wurde in den Vergleich aufgenommen.

Baby Sonnencremen Testsieger* 2024

eco cosmetics Baby Sonnencreme LSF50+ neutral, wasserfest, vegan, ohne Mikroplastik, Naturkosmetik für Gesicht und Körper, 1 x 50ml

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Baby Sonnencreme mit LSF 50+, vegan, kein Mikroplastik, verwendbar für Gesicht und Körper, UVA-Schutz, UVB-Schutz

Vegane Sonnencreme für Körper und Gesicht: Die eco cosmetics Baby Sonnencreme LSF50+

ist eine vegane Sonnencreme aus dem Bereich der Naturkosmetik. Der Hersteller verweist darauf, dass die Sonnencreme sowohl UVA- als auch UVB-Schutz mitbringt.
Den Schutz der Sonnencreme bewerten sehr viele Käufer als sehr gut. Auch bei sehr heller Haut ist der Lichtschutzfaktor ausreichend, so die Käufer. Auch die Wasserfestigkeit wird von vielen Eltern bestätigt.
Anders als das Herstellerversprechen vermuten lässt, zieht die eco cosmetics Baby Sonnencreme LSF50+ nur langsam ein. Viele Käufer bemängeln, dass sich die Creme nur schwer verteilen lässt. Über das Weißeln sind sich die Käufer uneinig: Viele Anwender sind mit der Creme zufrieden, andere ärgern sich über den “Gespensterlook”.
In einigen Fällen kam es bei den Kindern zu stärkeren allergischen Reaktionen. Der neutrale Duft wird hingegen von den Käufern als positiv bewertet.
Weitere Punkte verliert die die eco cosmetics Baby Sonnencreme LSF50+, weil relativ wenig in der Packung enthalten ist und die Kunden mit dem Verhältnis von Preis- und Leistung nicht zufrieden sind.

Vorteile:
  • vegane Sonnencreme
  • sehr hoher Lichtschutzfaktor
  • auch für sensible Haut geeignet
  • zertifizierte Naturkosmetik
Nachteile:
  • lässt sich schlecht verteilen und zieht kaum ein
  • in seltenen Fällen allergische Reaktionen
  • weißelt vergleichsweise stark
PAEDIPROTECT Gebirgssonnencreme für Kinder und Erwachsene 75 ml, Sonnencreme LSF 50, Sonnenschutz für höhere Gebirgslagen, leichte Textur für sensible Haut, ohne Mikroplastik, ohne Parfüm, vegan

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Baby Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, vegan, ohne Octocrylene, PPD-Wert: ca. 40, 75 ml Tube

Moderne Filter mit Infrarotschutz: Die PAEDIPROTECT Gebirgssonnencreme

kommt ohne den umstrittenen UV-Filter Octocrylene aus und schützt die Haut mit Lichtschutzfaktor 50. Ein Infrarotschutz ist ebenfalls enthalten, sodass diese Sonnencreme besonders effektiv vor Hautkrebs schützt.
Dass die PAEDIPROTECT Gebirgssonnencreme keine Nanopartikel enthält und nicht übermäßig weißelt, führt bei vielen Käufern zu guten Bewertungen. Sie zieht relativ gut ein und ist auch für das Gesicht gut geeignet.
Den Sonnenschutz bewerten fast alle Nutzer als sehr gut. Bei empfindlicher Haut führt die PAEDIPROTECT Gebirgssonnencreme nicht zu Hautirritationen und sie hinterlässt außerdem keinen fettigen Film. Den Duft beschreiben die Nutzer als sehr dezent und seit der Umstellung auf die neue Rezeptur als fast nicht mehr wahrnehmbar.
In älteren Rezensionen kritisierten vereinzelte Käufer, dass diese Sonnencreme Flecken auf der Kleidung hinterlassen kann und sich bei beim Auftragen zu schnell abrollt. Mit den neuen Inhaltsstoffen sind diese Probleme jedoch deutlich zurückgegangen. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist für einige Nutzer, dass die Sonnencreme in den Augen brennt.

Vorteile:
  • moderne Sonnenschutzfilter
  • ohne Octocrylene
  • LSF 50
  • vegan
  • ohne Nanopartikel
Nachteile:
  • brennt vereinzelt in den Augen
boep Sonnencreme Sensitiv LSF30 | Mineralischer Sonnenschutz für Babys Kinder & Erwachsene | Empfindliche & allergische Haut | Parfümfrei | Mit Zinkoxid, ohne Phtalate & DHHB | Vegane Naturkosmetik

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: mineralische UV-Filter, enthält kein Parfum, vegan, Naturkosmetik, LSF30

Sonnencreme aus der Naturkosmetik für Eltern und Kind: Die boep Sonnencreme Sensitiv Parfümfrei LSF30 - Mineralischer Sonnenschutz für Babys

ist eine zertifizierte Creme aus dem Bereich der Naturkosmetik, die frei von Parfüm ist. Zudem handelt es sich um ein veganes und korallenfreundliches Produkt.
Über die Hautverträglichkeit haben die Eltern in den meisten Fällen nur Positives zu berichten. Sogar Babys mit empfindlicher Haut vertragen die boep Sonnencreme Sensitiv Parfümfrei LSF30 – Mineralischer Sonnenschutz für Babys problemlos. Sie hinterlässt keine Flecken auf der Kleidung und ist sehr ergiebig, so die Käufer.
Der Hersteller gibt an, dass kein „Gespensterlook“ entsteht. Auch den Bewertungen ist zu entnehmen, dass das Produkt wenig weißelt, obwohl es sich um eine mineralische Sonnencreme handelt. Zudem wird darauf verwiesen, dass der Geruch für ein Produkt aus der Naturkosmetik angenehm und nicht störend ist.
Die Bewertungen zeigen, dass die boep Sonnencreme Sensitiv Parfümfrei LSF30 – Mineralischer Sonnenschutz für Babys eine relativ flüssige Konsistenz hat. Es reichen geringe Mengen für den Sonnenschutz aus. Sie lässt sich allerdings etwas schwierig verteilen.

Vorteile:
  • komplett vegane Creme
  • weißelt recht wenig
  • für sensible Haut geeignet
  • zieht schnell ein
Nachteile:
  • relativ flüssig, was das Verteilen erschwert

Baby Sonnencreme kaufen – Inhaltsstoffe und Lichtschutzfaktor im Blick haben

Der Schutz der sensiblen Haut von Baby und Kind ist für Eltern ein wichtiges Thema. Da die Haut noch sehr dünn ist, kann das Baby schnell einen Sonnenbrand bekommen. Die Baby Sonnencreme ist eine Möglichkeit, für einen ausreichenden Schutz zu sorgen.

Da aber auch Kinder die Sonne und das Licht brauchen, um Vitamin D herstellen zu können, stellen sich Eltern oft die Frage, ob ein hoher Lichtschutzfaktor wirklich notwendig ist. Auch die Sorge vor bedenklichen Inhaltsstoffen in der Creme kommt immer wieder auf.

Ab wann sollte Baby Sonnencreme verwendet werden?

Im ersten Lebensjahr ist die Haut des Babys noch sehr dünn und sensibel. Experten raten daher dazu, hier auf die Verwendung von Sonnencreme möglichst zu verzichten. Wenn ein Verzicht nicht möglich ist, sollte sie sehr dünn aufgetragen werden.

Besser ist es, das Baby nicht der direkten Sonne auszusetzen und es durch die richtige Kleidung zu schützen. Es gibt spezielle Baby UV-Schutzkleidung, die mit langen Ärmeln und langen Beinen versehen ist. Dadurch kann das Baby auch im Schatten am Strand sitzen und bekommt keinen Sonnenbrand.

Ab dem 13. Lebensmonat spielt die Baby Sonnencreme eine große Rolle. Der Nachwuchs bleibt nicht mehr auf einem Platz. Er bewegt sich auch in der direkten Sonne. Nach wie vor sollten Eltern dies möglichst vermeiden.

Jetzt heißt es jedoch, immer Baby Sonnencreme auftragen. Die speziellen Cremes sind eine gute Wahl, da sie auf die sensible Haut der Kinder abgestimmt sind.

Was ist mineralische Baby Sonnencreme?

Es gibt den mineralischen und den chemischen Sonnenschutz. Viele Baby Bio Sonnencremes sind auf mineralischer Basis. Gerade im Bereich der Naturkosmetik lässt sich keine chemische Sonnencreme finden.

Die mineralischen Pigmente, die in der Baby Sonnencreme verarbeitet werden, legen sich auf die Haut. Sie spiegeln die Sonnenstrahlen und sorgen so dafür, dass diese die Haut nicht erreichen. Häufig verwendet werden Zinkoxid und Titanoxid in Kombination, da so ein Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung gegeben ist.

Zudem wirken mineralische Sonnencremes sofort. Chemische Ausführungen müssen zuerst einziehen und sich dann mit dem Hautfett zu einem Schutz verbinden.

Wenn eine Sonnencreme mineralisch ist, bedeutet dies nicht, dass sie frei von bedenklichen Inhaltsstoffen ist. Es ist immer sinnvoll, zu schauen, was für Inhaltsstoffe verwendet wurden und ob die Creme Mikroplastik und Nanopartikel enthält.

Was ist chemische Sonnencreme?

Chemische Sonnenfilter basieren auf der Idee, die UV-Strahlung, die auf die Haut kommt, in Wärme umzuwandeln. Es erfolgt also eine Absorbierung der Strahlung und diese verhindert Verbrennungen. Grundsätzlich ist dieser Effekt durchaus gut.

Studien haben aber gezeigt, dass viele chemische Filter sich auf das hormonelle System auswirken können und möglicherweise die Entstehung von Allergien begünstigen könne.

Zusätzlich stehen chemische Sonnenfilter im Verdacht, einen negativen Einfluss auf die Umwelt haben. So hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass die Chemikalien, beispielsweise durch das Baden im Meer, an die Korallenriffe gelangen und hier starke Schäden anrichten.

Einige Sonnencremes enthalten daher den Hinweis, dass sie nicht korallenriffschädigend sind.

Creme, Milch, Lotion oder Spray – was ist besser?

Für die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern eignen sich Lotionen und Cremes besonders gut. Sie haben eine weiche Konsistenz und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit.

Teilweise werden auch Gele angeboten. Sonnengel dringt tiefer in die Haut ein und hat deswegen häufig besonders schweiß- und wasserfeste Eigenschaften.

Bei empfindlicher Haut kann das jedoch zu einem Nachteil werden, weil so Hautirritationen begünstigt werden. Daher sollten Gele nur für Erwachsene verwendet werden.

Welcher Lichtschutzfaktor wird benötigt und welcher UV-Filter ist besser?

Die Haut von Kindern hat noch keinen optimalen UV-Schutz. Dieser baut sich erst nach und nach auf. Bereits zehn Minuten direkte Sonneneinstrahlung reichen aus und die Hautoberfläche des Kindes kann verbrennen.

Die Empfehlungen der Experten lauten, dass eine Baby Sonnencreme mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30 haben sollte. Ein höherer Lichtschutzfaktor ist dann notwendig, wenn das Kind eine sehr helle Haut hat.

Wichtig ist es vor allem, dass ausreichend Sonnencreme verwendet wird. Auch ein sehr hoher Lichtschutzfaktor kann nur dann wirken, wenn er großzügig auf die Haut aufgetragen wird. Viele Eltern cremen die Kinder jedoch häufig zu dünn ein.

Und was hat es mit den Filtern UVA und UVB auf sich?

  • UVA: UVA-Strahlung fördert den Alterungsprozess der Haut. Es kommt zu Schäden in den Hautzellen und die Gefahr für die Entstehung einer Photodermatitis steigt an. UVA-Strahlen dringen in tiefere Hautschichten ein und können dort nachhaltige Schäden verursachen. Daher sollte eine Baby-Sonnencreme immer auch einen ausreichenden UVA-Schutz enthalten.
  • UVB: Die UVB-Strahlung ist energiereicher als UVA-Strahlen, erreicht jedoch nur die obersten Hautschichten. Sie sorgt für die Vitamin-D-Produktion und führt zu einer Verdickung der Hornschicht. UVB-Strahlen sind hauptsächlich dafür verantwortlich, dass die Haut bei Sonneneinstrahlung Eltern sollten darauf achten, dass die Baby-Sonnencreme einen Schutz vor UVA und UVB aufweist.

Worauf sollte beim Kauf unbedingt geachtet werden?

Bei der Auswahl der passenden Baby Sonnencreme ist der Hauttyp des Kindes zu beachten. Wenn ein Baby bereits sehr helle Haut hat, sollte auch ein hoher Lichtschutzfaktor ab 50 ausgewählt werden. Bei einer dunkleren Haut reicht ein Lichtschutzfaktor von 30 aus.

Abhängig davon, wo die Sonnencreme eingesetzt werden soll, ist es wichtig auf die Wasserfestigkeit zu achten. Nicht jede Baby Sonnencreme ist wasserfest. Auch wenn die Sonnencreme nach dem Baden erneuert werden sollte, sollte sie wasserfest sein. Das gilt auch für wasserfeste Sonnencreme: Nach dem Baden und Abtrocknen sollte sie erneut aufgetragen werden.

Eltern sollten darauf achten, dass die Sonnencreme dermatologisch getestet wurde. Kinderhaut ist besonders empfindlich. Daher sollte auch auf chemische Filter verzichtet werden.

Alternativprodukte

Experten empfehlen, Sonnencreme erst nach dem ersten Lebensjahr auf die Haut aufzutragen. Davor ist es wichtig, das Baby nicht der Sonne auszusetzen und die Haut durch lange Kleidung zu schützen.

Auch für ältere Kinder kann es sinnvoll sein, als Alternative oder zusätzlich auf lange Kleidung zurückzugreifen.

  • Lange Kleidung: Es sollte sich um lange Kleidung aus reiner Baumwolle oder Leinen handeln. Beide Stoffe sind atmungsaktiv und temperaturregulierend. Wichtig ist, dass die Kleidung große Teile der Hautoberfläche bedeckt, um sie so vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Auch einen Baby Sonnenhut sollte man bei einem sommerlichen Ausflug nicht vergessen.

Wird nicht mehr produziert

Hipp Babysanft Sonnenroller

Nicht mehr verfügbar seit: 22.04.2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: LSF 50+, ohne Parfum, wasserfest, Roller, kein Parfüm, keine Konservierungsstoffe

Sonnencreme einfach verteilen mit dem Sonnenroller: Der Hipp Babysanft Sonnenroller

ist mit dem Lichtschutzfaktor 50+ ausgestattet. Der Hersteller verweist darauf, dass auf den Einsatz von Nanopartikeln, Parfum und Octocrylen verzichtet wird.
Die Bewertungen der Nutzer fallen recht positiv auf. So wurde mehrfach die Erfahrung gemacht, dass das Eincremen auch für die Kinder sehr einfach möglich ist. Die enthaltene Creme zieht schnell ein und klebt nicht. Sie hinterlässt auch keine Flecken auf der Kleidung.
Auch der Duft wird als angenehm empfunden. Die Creme ist wasserfest. Die Nutzer weisen jedoch darauf hin, dass nach dem Baden dennoch eine weitere Schicht aufgetragen werden sollte, weil sie sich spürbar abreibt.
Aufgefallen ist, dass bei hoher Wärme die Creme recht flüssig wird und der Hipp Babysanft Sonnenroller tropfen kann. Das sollte beachtet werden.

Vorteile:
  • einfach zu verteilen
  • hoher Lichtschutzfaktor
  • ohne Konservierungsstoffe und Parfum
Nachteile:
  • verflüssigt sich recht schnell