Baby UV-Schutzkleidung – für ein entspanntes Spielen in der Sonne

Aktualisiert am: 02.10.2020

In einigen Ländern, wie Australien, gehört UV-Schutzkleidung für das Baby schon zum Standard. In Deutschland wird der Schutz vor dem Sonnenlicht für die Kleinen immer wichtiger. Wir klären, welche Baby UV-Schutzkleidung es gibt und worauf es beim Kauf ankommt.
Dabei geht es unter anderem um die Frage, welcher Lichtschutzfaktor überhaupt nötig ist, um die Kleinen zu schützen. Wir verraten außerdem, aus welchem Material eine gute Baby Sonnenschutzkleidung gefertigt ist.

Baby UV-Schutzkleidungen Testsieger 2020:

Playshoes Mädchen Badeanzug, 2-teiliges Badeset Sterne

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 2-teiliges Set, 82 % Polyamid, eher seltener und sehr wichtiger UV-Schutz 801 Standard, Oeko-Tex Standard 100, für die Waschmaschine geeignet, kein Futter, Shirt und Short, UV-Schutz 50+, EN 13758 Norm, unterlegter Reißverschluss, mit Kinnschutz, Windeleinsatz bis zur Größe 86/92, Material trocknet schnell

Badeanzug mit UV-Standard 801: Der Playshoes Mädchen Badeanzug

gehört zu den wenigen UV-Schutzkleidungen für Kinder, die den sehr guten UV-Standard 801 aufweisen. Dieser Standard testet die Kleidungsstücke auch im getragenen und gewaschenen Zustand, sodass hier sichergestellt ist, dass der Schutz auch dann noch da ist.
Das ist auch für die Käufer das wichtigste Kaufkriterium. Gleichzeitig sind sie auch aufgrund der kräftigen Farben zufrieden, die nach dem Waschen nicht nachlassen. Das Gleiche gilt für Chlorwasser und Salzwasser – das Material bleibt angenehm und farbenfroh.
Das Polyamid-Material trocknet sehr schnell, was für die Kleinen am Strand sehr praktisch ist. Sie können den UV-Schutz nach dem Baden einfach anlassen, sind schnell trocken und vor der Sonne geschützt. Für die Kleinsten bietet der Playshoes Mädchen Badeanzug noch einen Windeleinsatz, der bis zur Größe 86/92 passend ist.

Vorteile:
  • Oeko-Tex Standard 100
  • seltener UV-Standard 801
  • Material trocknet sehr schnell
  • hält Waschen, Chlor und Salzwasser aus
  • passgenaue Größe
  • praktische Kordel an der Hose

Nachteile:
  • keine
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Baby UV-Schutzkleidung kaufen – welche Aspekte sind dabei wichtig? 

Babys Haut ist empfindlich, so viel steht fest. Das zeigt sich an den vielen sanften Pflegeprodukten, die es für die zarte Babyhaut gibt. Nicht nur Schadstoffe und Co. können für die Kleinen gefährlich sein – auch UV-Licht.

Es ist natürlich ein schönes Gefühl, wenn die Sonne die Nase kitzelt. Zu viel Sonne kann aber schnell gefährlich werden und ohne Sonnenschutz erst recht.

UV-Schutzkleidung für Babys ist daher auch in Deutschland immer mehr im Kommen. Die Kleinen werden vor der gefährlichen UV-Strahlung geschützt, die locker durch normale Kleidung gelangt.

Sollten Babys überhaupt in die Sonne?

Mit einem neugeborenen Baby sollten wir auf keinen Fall in die pralle Sonne. Auch generell im ersten Jahr ist es für die Kleinen noch zu gefährlich, weshalb das Sonnenbaden auf jeden Fall ausfallen sollte.

 Darüber hinaus kommt es auf die richtige Vorsorge an. Dazu zählen Sonnencreme, UV-Kleidung, aber auch Sonnenbrille und Sonnenhut können teilweise nützlich sein.

  • 0 bis 12 Monate: Babys sollten in diesem Alter noch gar keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Es ist daher auch nur in Ausnahmefällen überhaupt Sonnencreme nötig.
  • Ab 12 Monaten: Auch für Kleinkinder ist die pralle Sonne anstrengend und kann auch gefährlich sein. Ein gutes Maß ist wichtig. 15 Minuten Sonne wird als empfohlenes Maximum angesehen, sofern auch Sonnenschutz und passende Kleidung mit von der Partie sind.

Ist UV-Kleidung für Babys sinnvoll?

Wer seinem kleinen Spatz ein normales T-Shirt anzieht und damit in die Sonne geht, riskiert einiges. Der Lichtschutzfaktor beträgt bei normalen Shirts höchstens 5. Zum Vergleich: Babys sollten einen Lichtschutzfaktor von mindestens 50 bekommen.

Bei Baby UV-Kleidung ist das Material dagegen sehr dicht verarbeitet. Gleichzeitig sind einige Produkte mit Kunstfasern verarbeitet. Diese Kunstfasern nehmen die UV-Strahlen besser auf und durch Mineralpartikel, die auch eingearbeitet wurden, wird das Licht reflektiert.

Welcher UV-Standard für UV-Kleidung für das Baby?

Beim Kauf von Baby UV-Schutzkleidung sollten Eltern darauf achten, dass das Label UV-Standard 801 notiert ist. Dieser Standard bezieht sich nicht auf den Neuzustand der Kleidung.

Stattdessen wird die Kleidung im gebrauchten Zustand gemessen. Das bedeutet, dass auch gebrauchte Baby UV-Schutzkleidung 801 noch wirkungsvoll schützen kann.

Es gibt, abgesehen vom UV-Standard 801, noch zwei weitere Standards für UV-Schutzkleidung. Der Australisch-Neuseeländische Standard wird als AS/NZS 4399:1996 bezeichnet. Der Europäische Standard nennt sich EN 13758-1. Für diese zwei Standards werden die Messungen aber im trockenen Neuzustand des Kleidungsstückes vorgenommen.

Eltern sollten daher lieber auf den UV-Standard 801 zurückgreifen. Wenn der Hersteller keine Angabe zum UV-Standard 801 macht, müssen Eltern davon ausgehen, dass die UV-Kleidung nicht optimal schützt.

Einige Hersteller geben bei ihrer Kleidung auch an, dass diese einen UPF von 50+ aufweist. In diesem Fall ist damit der Lichtschutzfaktor gemeint. Das bedeutet, dass Stoff UPF 50+ auch für Babys geeignet ist.

Ist UV-Kleidung für Babys notwendig?

Ob etwas notwendig ist oder nicht, das liegt oft im Auge des Betrachters. Fakt ist, dass wir unsere Kleinen schützen müssen. Wie wir das anstellen, bleibt uns überlassen. Einige Eltern gehen schlichtweg niemals in die Sonne und halten sich stets nur an schattigen Plätzen mit guter Luftzufuhr auf.

Wenn keine schattigen Plätze zu finden sind, stellen viele Eltern einen Sonnenschirm auf. Diese weisen allerdings oft nur einen Lichtschutzfaktor 5 auf, also kaum Schutz für die Kleinen (und Großen). Schatten sollte in jedem Fall bevorzugt werden.

Wenn es doch ein Sonnenschirm wird, ist vor allem auf eine gute Luftzufuhr zu achten. Das gilt sowohl am Strand, auf der Wiese, aber auch am Kinderwagen. Wann immer nicht genügend Luft zu den Kleinen kommt, wird es schnell sehr heiß. Da gerade kleine Kinder ihre Temperatur noch nicht selbst regulieren können, wird es bei falscher Handhabung schnell gefährlich.

Wieder andere Eltern begrenzen die Zeit in der Sonne stark. Aber auch die kurze Zeit ist relevant, wenn kein Schutz vorhanden ist. In diesem Fall wäre ein adäquater Schutz nötig. Im Idealfall kombinieren Eltern Sonnencreme mit UV-Kleidung und einen passenden Hut sowie einer Sonnenbrille, wenn sich die Kleinen wirklich in der Sonne aufhalten.

Noch besser ist es, diese Zeit auf ein absolutes Minimum zu begrenzen, solange die Kinder noch klein und ihre Haut sehr anfällig ist.

Welche Arten von Baby UV-Schutzkleidung gibt es?

Nicht jede Baby UV-Kleidung ist auch gleich gut. Je nachdem, um welches Kleidungsstück es sich handelt und wie das Material genau beschaffen ist, so unterscheidet sich auch der Lichtschutzfaktor.

Zur Auswahl gibt es viele verschiedene Kleidungsstücke, die beispielsweise als Badehose getragen werden können. Auch Tücher, ganze Anzüge oder Kopfbedeckungen können mit UV-Schutz versehen sein.

  • Baby UV-Anzug
  • Baby Badebekleidung mit UV-Schutz
  • Baby Sonnenhut mit UV-Schutz
  • UV Kopfbedeckung
  • Baby UV-Shirt
  • Baby UV-Badeshirt
  • Baby UV-Badehose
  • Baby UV-Schutz Tuch

Aus welchem Material besteht Baby UV-Schutzkleidung?

Wenn ein Material in einem neuen Zustand einen Lichtschutzfaktor 50 aufweist, klingt das erst einmal super. Wenn es aber keinen UV-Standard 801 hat, dann könnte es sein, dass der Schutz in gebrauchtem Zustand schon viel geringer ist. Jedes Waschen und Tragen könnte also zu einer Verschlechterung der Wirkung führen.

Eltern müssen daher beim Kauf vorrangig auf den UV-Standard 801 achten. Gleichzeitig muss die Kleidung einen hohen UV-Schutz aufweisen, damit sie sinnvoll schützen kann.

Als kleiner Richtwert, welches Material gut ist, gelten die Dichte und die Farbe. Wenn Kleidung sehr dicht gewebt und dunkel ist, dann ist meistens auch der Schutz besser. Gut geeignet ist hierfür Polyester.

Die Stoffe Nylon, Seide und Wolle sind ebenfalls gut, aber nicht so gut wie Polyester. Am schlechtesten schneiden für Baby Sonnenschutzkleidung Baumwolle, Viskose und Leinen ab.

Enthält Baby UV-Schutzkleidung Schadstoffe?

Wie bei jedem Kleidungsstück, so könnte natürlich auch Baby UV-Kleidung Schadstoffe enthalten. Um das zu umgehen, können Eltern beim Kauf auf den „Global Organic Textile Standard“ achten. Die kurze Bezeichnung ist „gots“.

Mit diesem Standard können Eltern sicher sein, dass überhaupt keine Schadstoffe enthalten sind. Ansonsten sollte darauf geachtet werden, dass die UV-Kleidung möglichst kein Titandioxid enthält.

Dieser Stoff wird teilweise verwendet, um das Material zusätzlich zu bearbeiten. Es ist eine UV-abweisende Substanz, die allerdings umstritten ist.

Baby UV-Schutzkleidungen Platz 2-3

Playshoes Jungen UV-Schutz Bade-Set Pirateninsel, bestehend aus Badeshirt und Badeshorts

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Badeshirt mit Badeshort, seltener und sehr guter UV-Standard 801, Windeleinsatz bis Größe 86/92, Oeko-Tex Standard 100, 82 % Polyamid, 18 % Elasthan, für die Waschmaschine geeignet, mit unterlegtem Reißverschluss mit Kinnschutz, schnelltrocknendes Material

Hochwertige Qualität des Bade-Sets: Mit dem Playshoes Jungen UV-Schutz Bade-Set Pirateninsel

sind die Kleinen bestens gerüstet. Das Badeset kommt nicht nur mit dem Oeko-Tex Standard 100 daher, sondern sogar mit dem eher seltenen UV-Standard 801.
Dadurch wurde das Set auch im nassen und getragenen Zustand getestet und verliert den Schutz nicht. Käufer sind sehr zufrieden mit der UV-Schutzkleidung, welches sich ihrer Ansicht nach leicht an- und ausziehen lässt.
Es wird jedoch bemängelt, dass die Größen etwas zu klein ausfallen. Hier ist es ratsam, lieber eine Nummer größer zu bestellen. Durch eine praktische Schnur lässt sich die Badehose zudem noch etwas anpassen.
Einen kleinen Punkt Abzug gibt es für den Schnitt. Einige Käufer bemängelten diesen, weil das Shirt ausreichend lang und groß ist, die Hose dafür etwas zu knapp wirkte. Alles in allem ein sehr guter UV-Badeschutz, der vor allem aus elterlicher Sicht seinen Zweck komplett erfüllt – sofern die richtige Größe gefunden wurde.

Vorteile:
  • mit seltenem UV-Standard 801
  • mit Oeko-Tex Standard 100
  • Material trocknet schnell
  • für die Waschmaschine geeignet
  • hochwertige Qualität

Nachteile:
  • fällt zu klein aus
  • Schnitt nicht optimal
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Juicy Bumbles UV Badebekleidung Baby und Kinder - Baby UV Schutzkleidung - Baby Badeanzug - Einteiliger Schutzkleidung Kleinkind - Kurzarm Sonnenanzug UPF50+ - Ab 6 Monate bis 5 Jahre

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: einteiliger Schutzanzug, UPF 50+, ab 6 Monaten bis zu fünf Jahren, 100 % Lycra, mit Reißverschluss, atmungsaktiv, schnelltrocknend, sehr dehnbar

Passgenaue Badebekleidung fürs Baby: Die Juicy Bumbles UV Badebekleidung Baby

überzeugt mit einer relativ guten Passgenauigkeit. Im Zweifel sollten Eltern aber lieber eine Nummer größer bestellen, um ganz sicher zu gehen. In seltenen Fällen fiel er etwas kleiner aus.
Der Badeanzug ist einteilig und lässt sich den Käufern zufolge leicht an- und ausziehen. Das Material ist kuschelig weich und fühlt sich gut an. Es bildet eine praktische Wärmeschicht, was vielen Eltern für ihre Kleinen vor allem auch bei etwas kühleren Temperaturen gefiel. Auch die Optik ist wertig, sodass Käufer ein Gefühl von einer hochwertigen Qualität haben.
Geringfügig bemängelt wurde die Tatsache, dass es für das Windeln wechseln keine separate Öffnung gibt. So ist es etwas umständlich, die Kleinen nass aus der Juicy Bumbles UV Badebekleidung Baby zu bekommen und dann wieder anzuziehen.

Vorteile:
  • meistens gute Passgenauigkeit
  • sehr weiches Material
  • leichtes An- und Ausziehen
  • wertige Qualität

Nachteile:
  • keine Öffnung zum Wickeln
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Alternativprodukte

Nicht immer ist UV-Schutzkleidung schon vorhanden, wenn es mit den Kleinen an den Strand geht. Gibt es vielleicht mögliche Alternativen?

  • Schatten: Eine Option ist das Aufsuchen von schattigen Plätzchen. Zu beachten ist aber, dass die UV-Strahlung auch im Schatten vorhanden ist, nur nicht so stark. Es heißt, dass die Haut auch im Schatten noch um die 30 bis 40 Prozent UV-Strahlung abbekommt, weshalb auch hier Sonnenschutz nötig ist.
  • Sonnencreme: Kinder können natürlich auch mit einer hochwertigen Sonnenschutzcreme geschützt werden. Diese hat den gleichen Effekt wie eine UV-Kleidung, wenn sie überall eingecremt wurde. Wichtig hierbei ist, dass die Sonnencreme einen hohen Lichtschutzfaktor aufweist, nicht stundenlang hält und gerade beim Baden schnell erneuert werden muss. Für Babys gibt es spezielle Sonnencremes, denen Eltern aufgrund der Inhaltsstoffe den Vorzug geben sollten.

Bildquelle Header: Baby with toy boat in swimming pool. Little boy learning to swim in outdoor pool of tropical resort. Swimming with kids. Healthy sport activity for children. Sun protection swim wear. Water toys. © Depositphotos.com/FamVeldman
Letzte Aktualisierung am 28.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API