Motorikspielzeug – für die spielerische Entwicklung der Feinmotorik

Aktualisiert am: 11.05.2023

Motorikspielzeuge bestehen aus Holz oder Kunststoff. Sie verfügen über zahlreiche Steckteile, Räder, Schalter und Bahnen. Diese laden das Kind spielerisch dazu ein, die Feinmotorik und das logische Denken zu verbessern.

Die Spielzeuge gehen mit einer stimulierenden Wirkung auf das Gehirn der Sprösslinge einher. Ab welchem Alter sich das Baby-Motorikspielzeug empfiehlt, hängt von seiner Ausstattung ab. Worauf man beim Kauf achten sollte, erklären wir in diesem Ratgeber.

Motorikspielzeug kaufen – Spielspaß und pädagogisch wertvolle Hilfestellung in einem

Um dem Nachwuchs den Start ins Leben zu vereinfachen, versuchen Eltern, ihn ab der Geburt zu fördern. Zu den beliebten Spielsachen für Babys und Kleinkinder gehören Motorikspielzeuge. Zu diesen zählen alle Produkte, die spielerisch die Gehirnentwicklung und die Bewegung der Sprösslinge fördern.

Spielzeug, das die Feinmotorik der Kinder anregt, zeichnet sich durch bewegliche Elemente und diverse Texturen aus. Es animiert neugierige Händchen zum Entdecken und Ausprobieren. Bei der Auswahl stellen altersgemäße Motorikelemente die entscheidende Rolle.

Mithilfe des Motorikspielzeugs lernen Kleinkinder Formen und Bewegungen kennen. Gleichzeitig arbeiten sie spielerisch an ihrer Fingerfertigkeit und dem logischen Denken.

Was ist Motorikspielzeug?

Hinter dem Begriff Motorikspielzeuge verstecken sich alle Spielsachen, die zur Förderung der kindlichen Motorik beitragen. Durch Aufbau, Beschaffenheit und Nutzbarkeit verbessern sie:

  • Beweglichkeit und Fingerfertigkeit
  • Kraft und Kraftdosierung
  • Hand-Auge-Koordination
  • Reaktionsfähigkeit
  • Körperbeherrschung und Gleichgewichtssinn
  • Ausdauer und Kondition

der Sprösslinge. Das speziell für diesen Zweck designte Spielzeug fordert sie motorisch heraus, sodass sie ihre Fähigkeiten spielerisch trainieren und neue Bewegungsabläufe ausprobieren.

Des Weiteren empfiehlt sich das Spielzeug, um die kognitiven Fähigkeiten des Nachwuchses zu erweitern. Durch das Erlernen neuer Bewegungen oder logischer Abläufe bilden sich im Gehirn neue Synapsen. Eine umfangreiche Förderung der Motorik eines Kindes hilft ihm, seine Umwelt klar zu erfassen und zu begreifen.

Ab wann eignet sich Motorikspielzeug für Babys?

Motorikspielzeug trägt zum körperlichen und mentalen Lernprozess von Babys und Kleinkindern bei. Dementsprechend sollte es unterhaltsam und lehrreich zugleich sein. Dadurch motiviert es den Sprössling, mit dem Spielzeug zu interagieren.

Die Spielsachen regen seinen Entdeckungsdrang sowie die Lust, sich eigenständig zu bewegen, an. Einfache Motorikspielzeuge eignen sich für Kinder ab sechs Monaten. Hierbei handelt es sich um farbenfrohe Holzspielzeuge ohne aufwendiges Zubehör.

Das puristische Design ermöglicht die leichte Interaktion mit den Spielsachen. Das Motorikspielzeug ist für einjährige Kinder lehrreich und entfaltet in diesem Alter seinen höchsten pädagogischen Nutzen. Um den Nachwuchs weder zu unter- noch zu überfordern, empfiehlt es sich, die individuelle Entwicklung bei der Spielzeugauswahl zu berücksichtigen.

Welche Arten von Motorikspielzeug gibt es für Babys?

Das Motorikspielzeug für Babys unterteilen sich grob in zwei Varianten:

  • Motorikwürfel: Das Spielzeug besteht zum Großteil aus Holz oder Kunststoff. Es verfügt auf allen Seiten über Elemente, welche die Motorik fördern. Zu ihnen gehören beispielsweise Motorikschleifen mit Perlen oder Kugeln. Des Weiteren zeichnet sich der Motorikwürfel durch diverse Aussparungen zum Ertasten sowie Steckelemente aus. Diese schulen das Erkennen von Größen und Formen sowie die Hand-Auge-Koordination des Kleinkindes.
  • Motorikspielzeug mit Lauflern-Option: Um die Bewegung des Nachwuchses zu verbessern, verfügen Motorikspielsachen teilweise über Lauflern-Optionen (z. B. Lauflernwagen). Die Activity- oder Multi-Motorikspielzeuge weisen einen Korpus aus Holz oder Kunststoff auf. Dieser gleicht dem klassischen Motorikwürfel. Er thront auf vier Rädern, sodass sich das Kind an ihm hochziehen und bei ersten Gehversuchen abstützen kann. Zusätzliche Spielelemente wie Texturen oder Spiegel begünstigen die Ausdauer der Sprösslinge.

Zu den weiteren Arten von Motorikspielzeugen zählen Kugelbahnen, Nachziehtiere und Holz-Steckspielzeuge. Eine Vielzahl der Spielzeuge passt sich durch den Kauf von Zubehör an die Entwicklung des Kindes an.

Zur Auswahl stehen folgende Elemente:

  • Spiegel
  • Textileinsätze
  • Maltafel mit Kreide
  • Zählrahmen
  • Bauklötze
  • Motorikschleifen
  • Steck- und Schiebeelemente

Aus welchem Material besteht Motorikspielzeug?

Wählen Eltern für ihren Nachwuchs Motorikspielzeuge, stehen diese in mehreren Materialien zur Auswahl. Hauptsächlich wählen Käufer zwischen:

  • Motorikspielzeug aus Holz: Alle Bestandteile des Spielzeugs bestehen aus dem langlebigen Naturmaterial. Als empfehlenswert gelten FSC-zertifizierte, unbehandelte Holzspielzeuge. Diese sind frei von Schadstoffen. Dank der langen Lebensdauer halten die Spielsachen über Jahre neugierigen Kinderhänden stand.
  • Motorikspielzeug aus Kunststoff: Spielsachen aus synthetischen Materialien überzeugen durch ihre moderaten Anschaffungskosten. Im Vergleich zu Holz sind sie weniger langlebig. Vorwiegend günstig verarbeitete Modelle brechen schnell. Neben dem Verschleißrisiko besteht die Gefahr, dass sich Schadstoffe oder Weichmacher im Plastik befinden.

Neben den Hauptmaterialien statten Hersteller viele Motorikspielzeuge mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen aus Textil aus. Zum Einsatz kommen beispielsweise Cord, Baumwolle oder Netzelemente. Metallelemente stellen aus Sicherheitsgründen bei Baby-Motorikspielzeug eine Seltenheit dar.

Was gibt es beim Kauf von Motorikspielzeug zu beachten?

Motorikspielzeug zielt darauf ab, die Feinmotorik, Fantasie und Logik bei Kindern zu fördern. Damit diese sicher spielen, braucht es schadstofffreie Materialien und eine hochqualitative Verarbeitung. Glatte Oberflächen ohne Grate und scharfe Kanten beugen einem Verletzungsrisiko vor.

Als vorteilhaft erweisen sich unbehandelte Motorikspielzeuge aus Holz. Weichhölzer zeichnen sich durch eine angenehme Haptik aus.

Kleinkinder erforschen ihr Spielzeug mit neugierigen Fingerchen und dem Mund. Damit sich keine Keime an den Produkten sammeln, erweist sich eine schnelle und unkomplizierte Reinigung als vorteilhaft. Die Mehrzahl der Modelle säubern die Nutzer problemlos mit einem feuchten Tuch.

Neben der Sicherheit ist es wichtig, den Nachwuchs nicht zu überfordern. Die Eltern achten auf ein altersgerechtes Spielzeug, um die Motorik ihres Sprösslings zu fördern. Für Kleinkinder unter dem ersten Lebensjahr gestalten sich komplexe Motorikschleifen oder Steckelemente als zu schwierig.

Begreift das Kind den Sinn des Motorikspielzeugs nicht, verliert es die Lust am Spiel. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Spielzeug zum Erlernen und Fördern der Feinmotorik aufeinander aufzubauen.

Spielt der Nachwuchs sicher mit einem Motorikelement, erhält es das nächste Zubehörteil. Achten die Eltern auf den geistigen und körperlichen Entwicklungsstand ihres Sprösslings, verbinden sie auf diese Weise Lern- und Spielspaß, ohne Druck auszuüben.