Warmhaltebox – Für den warmen Brei unterwegs

Aktualisiert am: 21.07.2021

Die Fütterung eines Babys gestaltet sich besonders in den ersten Lebensmonaten schwierig. Bis es feste Nahrung zu sich nehmen kann, vergeht nämlich einige Zeit. Daher ist es immer sinnvoll, auch unterwegs eine gewisse Menge an Babynahrung dabei zu haben.

Um diese warm zu halten, eignen sich spezielle Warmhalteboxen. Doch sind diese wirklich so sinnvoll? Wie lange halten sie die Wärme und worauf gilt es beim Kauf noch zu achten?

Warmhalteboxen Testsieger 2021

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: doppelwandiger Thermobehälter aus Edelstahl, Auslaufschutz mittels Silikonring, 315 ml Fassungsvermögen, breite Einfüllöffnung

Thermobehälter mit hoher Wärmehaltung: Die LÄSSIG Baby Kinder Thermo Warmhaltebox

gehört zu den Utensilien, die Eltern unterwegs nicht mehr missen wollen. Er fasst bis zu 315 Milliliter und ist somit für die Aufbewahrung von Babybrei vorgesehen. Babygläschen lassen sich leider nicht in den Behälter geben.
Außerdem weist der Hersteller darauf hin, dass das Gefäß nicht für die Aufbewahrung von Milchprodukten vorgesehen ist.
Geeignet ist der LÄSSIG Baby Kinder Thermo Warmhaltebox für warme und kalte Speisen. Der Hersteller garantiert, dass er geruchs- und geschmacksneutral sowie auslaufsicher ist.
Hierfür sorgt ein im Deckel integrierter Silikonring, der sich für die Reinigung einfach entfernen lässt. Die meisten Nutzer empfanden diese Vorgehensweise als unkompliziert, andere hatten jedoch Schwierigkeiten.
Der Behälter ist aus Edelstahl gefertigt und für die Reinigung im Geschirrspüler geeignet. Da die Einfüllöffnung ungefähr eine Breite von 7,5 Zentimetern aufweist, lässt sich der Thermobehälter für Babybrei ebenso gut mit der Hand reinigen.
Bei der Bewertung der Wärmehaltung sind sich die Käufer nicht immer einig. Der Hersteller gibt an, dass man die LÄSSIG Baby Kinder Thermo Warmhaltebox zunächst mit heißem Wasser aufwärmen muss, bevor man die Nahrung hineingibt.
Bei einigen Käufern funktionierte dieses Konzept, während sich andere darüber beklagten, das Essen sei nach zwei Stunden bereits kalt. Mit der richtigen Vorgehensweise jedoch soll das Essen bis zu vier Stunden warm bleiben.

Vorteile:
  • vollständig aus robustem Edelstahl
  • hochwertiges Dichtungsmaterial
  • fasst bis zu 315 Milliliter
  • lässt sich einfach reinigen
  • große Einfüllöffnung
Nachteile:
  • hält laut einigen Berichten nicht lange warm
  • ein paar Nutzern war die Reinigung zu kompliziert
  • in einzelnen Fällen fanden Käufer die Größe unpraktisch

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 460 ml Fassungsvermögen, Edelstahl, frei von BPA, Wärmehaltung von fünf bis zehn Stunden, integriertes Druckventil erleichtert die Öffnung, 6,5 cm breite Einfüllöffnung, 350 g schwer

Praktischer Thermobehälter mit Druckventil: Der Thermobehälter 460ml Edelstahl

ist mit einem Deckel ausgestattet, der ein zuverlässiges Vakuum erzeugt. Für eine einfachere Handhabung ist ein Druckventil integriert, welches vor dem Öffnen einfach betätigt wird. Das innen befindliche Vakuum wird gelöst und der Behälter lässt sich leichter aufdrehen.
Da er eine Einfüllöffnung mit dem Durchmesser von etwa 6,5 Zentimetern besitzt, ist es kein Problem, den Inhalt mit dem Löffel zu entnehmen.
Besonders vorteilhaft: Laut einigen Käufern ist der Thermobehälter 460ml Edelstahl mit einem CE-Zeichen versehen. Der Hersteller belegt außerdem, dass er frei von PVC und BPA ist. Somit müssen sich Eltern keine Sorgen darum machen, dass das nützliche Utensil Schadstoffe enthält.
Leider gibt es auch bei diesem Modell ein paar Probleme in Bezug auf die Wärmehaltung. Der Thermobehälter 460ml Edelstahl hält Speisen laut Hersteller für bis zu zehn Stunden warm und gewährleistet auch bei kalten Inhalten eine gute Temperaturhaltung. Einige Käufer berichten jedoch davon, dass das enthaltene Essen zum Teil nicht einmal zwei Stunden warm bleibt.
Eine explizite Anleitung liegt dem Thermobehälter bei. Sofern sich die Nutzer daran halten, soll eine entsprechende Wärmehaltung ohne Mühe möglich sein.

Vorteile:
  • bei richtiger Handhabung gute Wärmehaltung möglich
  • besteht vollständig aus Edelstahl
  • hohes Fassungsvermögen
  • integriertes Druckventil
  • große Einfüllöffnung
Nachteile:
  • hielt bei einigen Nutzern das Essen nicht lange warm
  • ein paar Käufer fanden das Fassungsvermögen unpraktisch

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Thermobehälter mit 500 ml Fassungsvermögen, für Brei und Babygläschen, 8,6 x 8,6 x 14,3 cm, Edelstahl, 6,9 cm Durchmesser

Kompakte Warmhaltebox aus Edelstahl: Bei dem KOFFA® Primus | Thermobehälter für Babybrei & Gläschen

handelt es sich um einen Thermobehälter, der unterwegs nicht nur Brei warmhält. Ebenso lassen sich spielend leicht die unterschiedlichsten Arten von Babygläschen in ihm lagern. Insgesamt weist er ein Fassungsvermögen von bis zu 500 Millilitern auf.
Viele Eltern berichten, dass der KOFFA® Primus | Thermobehälter für Babybrei & Gläschen für sie besonders nützlich ist, wenn das Baby damit beginnt, Gläschennahrung zu sich zu nehmen. Seinen Inhalt hält die Isolierbox für mehrere Stunden zuverlässig warm.
Seine Verarbeitung weist viele glatte Oberflächen auf, die nach dem Gebrauch eine spielend leichte Reinigung zulassen. Hierzu steckt man den Behälter einfach in die Spülmaschine. Da er aus robustem Edelstahl gefertigt ist, hält er die hohen Temperaturen ohne Schwierigkeiten aus.
Gleichwohl ist die Reinigung per Hand möglich. Die meisten Nutzer sind diesbezüglich mit dem KOFFA® Primus | Thermobehälter für Babybrei & Gläschen sehr zufrieden. Viele von ihnen nutzen ihn auch noch dann, wenn das Baby bereits dem entsprechenden Alter entwachsen ist.
Seine etwa 6,9 Zentimeter große Einfüllöffnung gewährleistet die problemlose Entnahme der Nahrung mit dem Löffel. Somit muss man sie unterwegs nicht erst umständlich umfüllen.
Ein kleiner Minuspunkt, von dem viele der Kunden berichten, ist seine Unfähigkeit, Becher von Avent aufzubewahren. Bei den betreffenden Produkten ist der Deckel zu breit, sodass eine Lagerung verhindert wird. Ansonsten ist er für die Lagerung aller gängigen Babygläschen geeignet.
Einige Nutzer berichten übrigens auch davon, dass es kein Problem war, das Gläschen unterwegs zu erwärmen. Hierzu gibt man einfach etwas heißes Wasser in den KOFFA® Primus | Thermobehälter für Babybrei & Gläschen und wartet ein paar Minuten ab. Auf diesem Weg ist es nicht immer erforderlich, die Nahrung zu Hause vorzubereiten.
Was die Dichte angeht, berichten die meisten, dass der Thermobehälter für Babybrei das hält, was der Hersteller verspricht. Nur in Einzelfällen kam es dazu, dass etwas auslief. In diesem Fall hilft jedoch der Kundenservice von KOFFA® rasch weiter und tauscht den betroffenen Behälter aus.
In der Wickeltasche nimmt er dank seiner kompakten Bauweise nur wenig Platz weg. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Isolierbox sowohl im Babyalter als auch noch danach eine sinnvolle Anschaffung darstellt, um Speisen unterwegs effektiv warmzuhalten.

Vorteile:
  • für fast alle Arten von Babygläschen geeignet
  • hält die Speisen über Stunden hinweg warm
  • robuster Edelstahl
  • glatte Oberflächen sorgen für unkomplizierte Reinigung
  • spülmaschinengeeignet
  • hervorragender Kundenservice
Nachteile:
  • läuft bei manchen Nutzern leicht aus
  • für Becher von Avent nicht geeignet

Warmhaltebox kaufen – Sinn oder Unsinn?

Wer mit seinem Baby viel unterwegs ist, wird schnell merken, dass es ein Problem mit den regelmäßigen Mahlzeiten gibt. Denn für das Kind ist es immer erforderlich, seine Nahrung möglichst frisch zuzubereiten. Idealerweise sollte sie außerdem warm sein, wenn man sie verfüttert.

Beim Fläschchen stellt das noch kein wirkliches Problem dar. Hierfür gibt es Flaschenwärmer für unterwegs, die sich zum Teil sogar am Zigarettenanzünder des Autos anschließen lassen. Erreicht das Kind schließlich das Lebensalter, in dem Brei verfüttert wird, müssen sich Eltern um eine Alternative bemühen.

Eine Warmhaltebox für das Baby stellt in diesem Bezug eine optimale Alternative zur typischen Thermoskanne dar. Denn sie hält nicht nur den Brei für mehrere Stunden auf der gewünschten Temperatur. Sie eignet sich außerdem dazu, die Nahrung direkt aus dem Behälter an das Baby zu verfüttern.

Die Anschaffung einer Warmhaltebox ist demnach immer sinnvoll. Denn gerade unterwegs ist sie für viele Eltern unverzichtbar.

Wie funktioniert eine Warmhaltebox?

Um den Babybrei warm zu halten, nutzt die Warmhaltebox ein ganz einfaches Prinzip. Denn Thermobehälter für Babybrei sind aufgebaut wie gewöhnliche Thermoskannen.

Im Grunde handelt es sich um ein doppelwandiges Gefäß.  Zwischen den beiden Wänden befindet sich ein luftleerer Raum. Dieses Vakuum nutzt der Behälter als Wärmedämmung, um die darin befindliche Flüssigkeit oder den Brei warmzuhalten. Somit ist eine Wärmehaltung über einen längeren Zeitraum möglich.

Ein weiterer Effekt dieser Konstruktion besteht darin, dass sich das Essen praktisch selbstständig warmhält. Denn die Wärme, die es abgibt, wird gleichzeitig an den Inhalt zurückgegeben.

Welche Arten von Isolierboxen gibt es?

Bei der Suche nach einer passenden Warmhaltebox stößt man relativ schnell auf unterschiedliche Ausführungen. Hier einmal ein paar Erläuterungen:

  • Warmhalteboxen für Brei und Gläschen: Diese Isolierbehälter dienen vor allem dazu, Brei und andere Milchnahrung warm zu halten. Sie sind besonders geeignet, wenn der Inhalt vor dem Füttern nicht extra umgefüllt werden soll. Der Nutzer kann den Brei also direkt aus dem Behälter verfüttern. Alternativ lässt sich unterwegs auch einfach ein bereits erhitztes Gläschen in ihm unterbringen.
  • Warmhalteboxen inklusive Milchpulverportionierer: Diese Ausführung ist speziell für Milchnahrung vorgesehen, die mit Wasser angerührt wird. Da Milchnahrung nach der Zubereitung möglichst zeitnah verfüttert werden soll, eignen sich diese Behälter für den vorgesehenen Zweck besonders. Sie setzen sich aus zwei voneinander getrennten Kammern zusammen. In der einen lässt sich Wasser lagern, in der anderen das Milchpulver. Letzteres gibt man einfach ins Wasser, um die Mahlzeit direkt vor dem Füttern anzurühren. In einigen dieser Behälter ist auch die Lagerung einer Babyflasche möglich.

Für welche Variante man sich entscheidet, hängt davon ab, in welchem Lebensabschnitt sich das Kind befindet. Die kombinierte Warmhaltebox inklusive Milchpulverportionierer ist besonders in den ersten Monaten nützlich.

Welche Materialien werden bei der Herstellung einer Warmhaltebox verwendet?

Gehen wir kurz darauf ein, aus welchen Materialien Warmhalteboxen gefertigt werden, um einen Überblick zu erlangen.

Die äußere Haut einer jeden Warmhaltebox besteht heutzutage aus Edelstahl, weil dieser Stoff die Wärme sehr gut halten kann. In ihrem Inneren findet man dagegen meist zwei unterschiedliche Materialien:

  • Glaskörper: Ein empfindliches Material, welches jedoch eine hervorragende Isolierung gewährleistet. Der Nachteil: Fällt der Behälter einmal herunter, wird der Glaskörper meist zerstört.
  • Edelstahlkörper: Er ist genauso robust wie die Außenhülle, weswegen er inzwischen bei den meisten Modellen zum Einsatz kommt. Wenn ein solcher Behälter herunterfällt, bleibt meist nicht mehr als eine Delle zurück. Der Behälter bleibt jedoch nach wie vor stabil und auslaufsicher.

Der Vorteil von beiden Materialien besteht darin, dass sie nicht nur den Inhalt für mehrere Stunden warmhalten können. Was gekühlt ist, bleibt ebenfalls über eine längere Zeit kühl.

Viel wichtiger ist jedoch die Möglichkeit zur Reinigung. Die meisten Wärmebehälter mit Glaskörper können nicht in den Geschirrspüler gegeben werden. Bei Modellen aus Edelstahl ist dies hingegen kein Problem.

Worauf beim Kauf einer Warmhaltebox noch zu achten ist

Beim Kauf einer Warmhaltebox gibt es nur wenige Attribute, die Eltern beachten sollten. Trotzdem ist es sinnvoll, sie einmal aufzulisten.

  • Isolierzeit: Auf den meisten Behältern ist angegeben, wie lange sie den Inhalt warmhalten. Bei längeren Ausflügen ist dieses Attribut besonders wichtig.
  • Dichtigkeit: Sämtliche verwendeten Dichtungen sollten hochwertig verarbeitet sein, damit keinerlei Wärme entweicht. Hierfür sind in der Regel Dichtungselemente aus Silikon oder Gummi integriert.
  • Auslaufschutz: Die meisten Modelle besitzen außerdem einen Auslaufschutz. Verfügt der Behälter im Verschluss über einen Druckknopf, lässt er sich in der Regel leichter öffnen. Denn mit einem Druck auf den besagten Knopf wird das innenliegende Vakuum gelöst.
  • Größe der Einfüllöffnung: Um es unterwegs möglichst komfortabel zu haben, sollte die Einfüllöffnung groß genug sein. Denn so lässt sich mit dem Löffel viel leichter Brei entnehmen. Auch das Einfüllen des heißen Breis wird durch eine große Öffnung erleichtert.
  • Fassungsvermögen: Die meisten Wärmebehälter besitzen ein Fassungsvermögen von bis zu 500 Millilitern. Neben dem Fassungsvermögen spielt außerdem die Größe eine Rolle. Dies ist besonders wichtig, wenn die Eltern für unterwegs ein Gläschen im Behälter aufbewahren möchten.

Lässt sich Muttermilch in einer Warmhaltebox warmhalten?

Leider gibt es noch immer Menschen, die eine stillende Mutter in der Umgebung als unangenehm einstufen. Daher liegt der Gedanke nahe, ob man nicht auch Muttermilch in einer Warmhaltebox aufbewahren kann.

Generell gibt es die Richtlinie, dass aufgewärmte Muttermilch sofort verfüttert werden sollte. Bleibt etwas übrig, werden Reste vorsichtshalber entsorgt. Dementsprechend ist aufgewärmte Muttermilch für die Aufbewahrung in einer Warmhaltebox nicht geeignet.

Anders sieht es hingegen aus, wenn die Muttermilch bereits abgekühlt ist und frisch aus dem Kühlschrank genommen wurde. Gibt man sie dann in eine Warmhaltebox, wird sie auf der kühlen Temperatur gehalten und ist weitere drei bis vier Stunden verwendbar. Allerdings ist dies nur sinnvoll, wenn sich unterwegs eine Möglichkeit bietet, um die Milch aufzuwärmen.

Alternativprodukte

In seltenen Fällen kann es sinnvoll sein, sich gegen eine Warmhaltebox zu entscheiden und zu einer Alternative zu greifen. Hier einmal eine Alternative, die dann möglicherweise infrage kommt:

  • Thermoskanne mit heißem Wasser: Sie erfüllt in Bezug auf die Wärmehaltung denselben Zweck wie die Isolierbox, doch lässt sich der Brei unterwegs frisch anrühren. Das Füttern aus dem Behälter ist nicht möglich, da die Einfüllöffnung meist zu klein ist. Doch ist diese Alternative ideal, wenn man sich nicht auf die Menge an Brei festlegen möchte. Einen Nachteil hat das Ganze natürlich: Unterwegs muss man immer eine Schüssel und weitere Utensilien dabei haben, um das Essen für die Kleinen zuzubereiten.

Bildquelle Header: Portrait of adorable baby boy sitting in pram and eating apple sauce from spoon © Depositphotos.com/Kryzhov
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