Babyflaschen – Für die einfache Fütterung von Geburt an

Aktualisiert am: 21.07.2021

Ganz gleich, ob man sein Kind nach der Geburt stillt oder gleich auf Milchnahrung umsteigt – Babyfläschchen gehören mit zur Erstausstattung und sind unerlässlich im Alltag mit dem Baby.
Beim Kauf der richtigen Nuckelflasche spielen allerdings viele Faktoren eine wichtige Rolle. Die Beschaffenheit von Flasche und Sauger sind dabei besonders wichtig. Außerdem stellt sich die Frage, wie lange sie verwendet werden sollte und wie man sie korrekt reinigt.

Babyflaschen Testsieger 2021

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 2x2 Flaschen mit unterschiedlichem Füllvolumen, spezielles Design, naturnahes Trinkverhalten möglich, 6 verschiedene Sauger mit flexiblem Spiraldesign, Anti-Kolik-System, ergonomische Flaschenform, BPA-frei, Schnuller im Lieferumfang enthalten

Flaschenset für Babys bis zum sechsten Monat: Das Philips Avent Natural Flaschenset SCD301/02 für Neugeborene

enthält alles, was Eltern während der ersten Monate zum Füttern benötigen.
Das Starter-Set besteht aus zwei Flaschen mit einem Füllvolumen von bis zu 125 Millilitern. Dazu kommen zwei weitere Flaschen mit einer Füllmenge von jeweils 260 Millilitern. Ferner sind insgesamt sechs unterschiedliche Sauger mit unterschiedlichem Nahrungsfluss enthalten.
Die Sauger besitzen ein von Philips entwickeltes Spiraldesign und sind somit besonders komfortabel für das Baby. Zudem ist der Sauger der weiblichen Brustwarze nachempfunden und bietet dem Kind keinerlei Schwierigkeiten bei der Umgewöhnung.
Das integrierte Anti-Kolik-System verwendet ein Doppelventil, welches die in der Flasche enthaltene Luft gar nicht erst in Babys Mund gelangen lässt. Viele Eltern berichten, dass ihr Kind unter der Verwendung dieser Flaschen keinerlei Schwierigkeiten mit Unwohlsein oder Magenkrämpfen hatte.
Für die einfache Handhabung sorgt die ergonomische Flaschenform. Sie ist einfach zu halten und bietet beim Füttern einen optimalen Komfort. Dies bestätigen auch viele Käufer, welche die Philips Avent Natural Flaschenset SCD301/02 für Neugeborene ausprobiert haben. Später kann das Kind die Flasche ganz einfach selbst halten, selbst wenn seine Hände noch klein sind.
Philips hat dem Set außerdem eine Flaschenbürste beigelegt, mit der eine besonders einfache Reinigung gewährleistet wird. Durch den breiteren Flaschenhals ist sie einfach zu säubern, was sowohl für die Flasche selbst als auch die Sauger gilt. Einige Eltern berichten, dass sich die Flaschen trotz des Kunststoffs problemlos in kochendem Wasser sterilisieren lassen.
Die Flaschen selbst bestehen aus Kunststoff, die Sauger aus hochwertigem Silikon. Das Philips Avent Natural Flaschenset SCD301/02 für Neugeborene ist allerdings frei von schädlichen BPA-Stoffen und völlig geschmacks- als auch geruchsneutral. Darum müssen sich Eltern also keine Sorgen machen.
Ein kleines Problem, welches sich bei den Flaschen immer wieder abzeichnet, ist das Stecksystem. Die Philips Avent Natural Flaschenset SCD301/02 für Neugeborene sind laut Hersteller völlig unkompliziert zusammen zu stecken. Viele Eltern berichten allerdings, dass sie damit Schwierigkeiten haben.
In einigen Fällen kam es unerwartet dazu, dass sich der Sauger und Deckel von der Flasche löste und der Flascheninhalt verschüttet wurde. Außerdem berichten manche der Benutzer, dass sich der Sauger beim Trinken nach innen verzieht, sodass man ihn nach ein paar Minuten wieder richten muss.
Alles in allem ist die Zufriedenheit mit diesem Flaschenset jedoch sehr hoch. Die meisten Eltern kommen gut mit ihm zurecht, zudem sämtliche Bestandteile für die ersten Monate des Gebrauchs ausreichen.

Vorteile:
  • leichte Reinigung dank beiliegender Flaschenbürste
  • enthält verschiedene Größen an Flaschen und Saugern
  • spezielles Anti-Kolik-System
  • ergonomisches Flaschendesign
  • naturnahes Trinken möglich
Nachteile:
  • Stecksystem funktioniert nicht immer wie vorgesehen
  • Sauger zieht sich bei manchen Kindern immer wieder nach innen

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: enthält 8 unterschiedliche Flaschenkörper, Füllvolumen variiert von 130 bis 260 Milliliter, Anti-Colic-Bodenventil, stillfreundlich dank speziellen Saugern, Trinkschnabel und Schnuller im Lieferumfang enthalten, inklusive Griff, BPA-frei

Ideales Starter-Set mit unterschiedlichen Flaschengrößen: Das MAM Easy Start Anti-Colic Babyflaschen Set

ist optimal für den Einstieg direkt nach der Geburt geeignet. Gerade während der ersten Monate werden verschiedene Flaschengrößen benötigt. Dieses Set bringt alles Nötige hierfür mit.
Das MAM Easy Start Anti-Colic Babyflaschen Set beinhaltet insgesamt acht Flaschenkörper mit unterschiedlichem Füllvolumen (2x 130 ml, 2x 160 ml, 4x 260 ml). Dazu kommen vier weiche Sauger aus Silikon, die mit einer hautähnlichen Oberfläche versehen sind. Somit liefern sie beim Füttern die optimalen Voraussetzungen.
Für die spätere Zeit liegt dem Set außerdem ein Griff bei, den man problemlos auf einem der Flaschenkörper befestigen kann. Dazu kommt ein Trinkschnabel, damit es auch bei der Umgewöhnung klappt.
Sämtliche Bestandteile sind völlig frei von BPA und lassen sich problemlos in der Mikrowelle sterilisieren. Allerdings berichten viele Eltern auch davon, dass sie die Flaschen in kochendem Wasser oder sogar dem Backofen sterilisieren.
Das Anti-Colic-System des MAM Easy Start Anti-Colic Babyflaschen Set besteht aus Bodenventilen, die sich von Flasche zu Flasche austauschen lassen. Dank diesem schluckt das Kind keine überflüssige Luft mehr. Dies wird auch von vielen Käufern bestätigt.
Ein wenig negativ ist einigen Käufern die Mengenanzeige aufgefallen. Sie beginnt bei den Fläschchen erst ab 60 Millilitern und ist somit ein wenig unpraktisch. Ferner hatten manche Verbraucher Probleme mit dem Schraubverschluss, so dass sich dieser während des Fütterns löste.

Vorteile:
  • enthält eine umfangreiche Auswahl verschiedener Flaschenkörper
  • lässt sich ganz einfach in der Mikrowelle sterilisieren
  • Anti-Colic-System
  • BPA-frei
  • spezieller Sauger mit hautähnlicher Oberfläche
Nachteile:
  • Schraubverschluss war für manche Verbraucher problematisch
  • Inhaltsskala beginnt erst bei 60 Millilitern
  • bei manchen Nutzern funktionierte das Anti-Colic-System nicht richtig

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: enthält vier Flaschenkörper mit unterschiedlichem Füllvolumen (2x 150 ml, 2x 260 ml, auslaufsicher, inklusive Deckel, BPA-frei, gefertigt aus Polypropylen (PP), enthält insgesamt 6 Flaschensauger (Größe M), Flaschenbürste und Silikon-Schnuller im Lieferumfang enthalten

Flaschenset für den Einstieg: Das NUK Nature Sense Perfect Start Babyflaschen Set

enthält alles, was für den ersten Einstieg mit der Babyflasche nötig ist. Insgesamt sind im Set jeweils zwei verschiedene Flaschenkörper enthalten. Dazu gehören zwei Flaschen mit einem Füllvolumen von 150 Millilitern sowie zwei Flaschen mit 260 Millilitern Fassungsvermögen.
Die Flaschen sind aus Polypropylen (PP) gefertigt und laut Hersteller völlig frei von BPA. Dementsprechend müssen Eltern sich um mögliche Schadstoffe im Material keine Gedanken machen.
Außerdem befinden sich insgesamt sechs Sauger in Größe M im Lieferumfang. Die Sauger sind so gestaltet, dass das Baby ein natürliches Trinkverhalten einhalten kann. Hierfür ist eine sogenannte Softzone mit vielen Trinköffnungen integriert, sowie ein Anti-Colic-Ventil, das Bauchkrämpfe vermeiden soll.
Laut mancher Eltern hatten die Babys Probleme mit dem System, das den Inhalt ohne Mühe aus dem Sauger beförderte. So schluckten die Kinder viel Luft. Hierbei scheint es sich jedoch um Einzelfälle zu handeln.
Im Set befindet sich außerdem eine Flaschenbürste, die auf die Gestaltung der Flaschenkörper abgestimmt ist. Sie lässt eine einfache und unkomplizierte Reinigung zu. Viele der Käufer berichten, dass sie hierbei keinerlei Schwierigkeiten haben.
Die Sterilisation erfolgt idealerweise über die Mikrowelle. Doch gibt es viele Eltern, welche die NUK Nature Sense Perfect Start Babyflaschen Set auch in kochendem Wasser für den nächsten Gebrauch vorbereiten.
Bei ein paar Verbrauchern hielt der Auslaufschutz der NUK Nature Sense Perfect Start Babyflaschen Set leider nicht das, was er verspricht.

Vorteile:
  • verschiedene Flaschenkörper mit unterschiedlichem Füllvolumen enthalten
  • sechs passende Sauger liegen bei
  • spezielles Saugersystem für optimalen Nahrungsfluss
  • Flaschenbürste und Schnuller im Lieferumfang enthalten
  • BPA-frei
Nachteile:
  • Auslaufschutz hält manchmal nicht das, was er verspricht
  • Nahrungsfluss ist manchen Eltern selbst beim kleinsten Sauger zu hoch
  • ein paar Käufer hatten Probleme mit dem Schraubsystem der Flaschen

Babyflaschen kaufen – Sind sie überhaupt nötig?

Das Stillen eines Kindes ist immer ein Prozess, den Mütter gerne unterstützen. Allerdings gestaltet er sich in manchen Situationen als unpraktisch. Zum Beispiel dann, wenn man mit dem Baby unterwegs ist.

Babyflaschen sind durchaus nützlich, wenn es darum geht, flexibel zu bleiben. Denn so sind auch unterwegs die regelmäßigen Mahlzeiten des Babys gesichert.

Außerdem gibt es sehr viele Kinder, die gar nicht erst gestillt werden, sondern direkt auf Milchnahrung eingestellt werden. Die Hintergründe für diese Notwendigkeit sind sehr verschieden. In diesem Fall kann man auf die Verwendung einer Babyflasche nicht verzichten.

Wie lange sollte eine Babyflasche eingesetzt werden?

Ab wann eine Babyflasche verwendet wird, hängt von der Art der Fütterung ab. So kommen stillende Mütter innerhalb der ersten Wochen oder Monate ohne den Gebrauch von Babyfläschchen aus. Bei Kindern, die von Anfang an mit Milchnahrung gefüttert werden, gehört die Babyflasche hingegen zur Erstausstattung.

Generell empfiehlt es sich, dass selbst stillende Mütter immer ein paar Babyflaschen im Haus haben. Selbst wenn es nur deswegen ist, um unterwegs die abgepumpte Muttermilch zu verfüttern.

Sollte das Stillen unerwartet nicht möglich sein (z. B. wegen einer Erkrankung der Mutter), ist so die Milchversorgung des Kindes auf jeden Fall gesichert. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, auch für Stillkinder immer eine Packung Milchnahrung zum Anrühren auf Vorrat zu haben.

Eine weitere Frage besteht darin, wie lange man die Flasche überhaupt geben sollte. In der Regel beginnen die meisten Eltern damit, das Kind etwa ab dem zwölften Lebensmonat von der Flasche zu entwöhnen. Sie steigen dann meist auf Trink-Lern-Tassen um oder die sogenannte Schnabeltasse.

Wichtig ist dieser Prozess auch deshalb, weil der Sauger auf Dauer Fehlstellungen im Kiefer verursachen kann. Flüssigkeiten wie Säfte und gesüßte Tees bleiben außerdem gerne im Sauger zurück und verursachen somit einen Rückstau. Dieser kann wiederum den Zähnen des Kindes schaden.

Welche Arten von Babyflaschen gibt es?

Bei dieser Frage steht vor allem das Material der Flasche im Fokus. Die Unterschiede sind groß, weswegen es immer empfehlenswert ist, einen Überblick zu haben. Babyflaschen werden aus den folgenden Materialien hergestellt:

  • Kunststoff: Sie sind bruchsicher und sehr leicht, was ihre Beschaffenheit angeht. Im Grunde kann mit einem Babyfläschchen aus Kunststoff nicht viel passieren. Deswegen ist es ideal geeignet für die Mitnahme unterwegs. Der Nachteil von Kunststoff besteht hauptsächlich darin, dass er weder nachhaltig noch besonders hitzebeständig ist. Die Flaschen nutzen sich rasch ab und können sich verfärben.
  • Glas: Ein nachhaltiger Rohstoff, der hitzebeständig ist und sich durch eine hohe Langlebigkeit auszeichnet. Allerdings kann sie auch sehr leicht zu Bruch gehen, wenn sie auf den Boden fällt. Durch ihr Eigengewicht sind Glasflaschen unhandlich für das Kleine, wenn es erst einmal lernen soll, die Flasche selbst festzuhalten.
  • Edelstahl: Das wohl robusteste Material von allen. Dank seiner Beschaffenheit ist solch eine Flasche unterwegs bestens geeignet, denn auch sie ist bruchsicher und ein echtes Leichtgewicht. Allerdings eignen sie sich erst für Kinder ab dem dritten bis sechsten Monat. Außerdem fällt es bei manchen Modellen schwer, sie zu befüllen, da das Material blickdicht ist.

Für welches Material man sich entscheidet, hängt von den eigenen Erwartungen ab. Das Alter des Babys spielt ebenfalls eine Rolle.

Worauf ist bei der Wahl des Saugers zu achten?

Der Sauger gehört zu den Bestandteilen einer Babyflasche, die man nicht unterschätzen sollte. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien. Außerdem können sie dazu beitragen, dass sich das Baby beim Füttern wohler fühlt.

Generell werden Sauger für die Babyflasche aus diesen Materialien hergestellt:

  • Latex
  • Silikon

Die meisten Silikonsauger sind durchsichtig und deutlich beliebter. Das Material erlaubt es, sie einer relativ hohen Hitze auszusetzen. Der Nachteil: Die Sauger können unter Umständen spröde und rissig werden.

Latexsauger überzeugen vor allem mit ihrer Strapazierfähigkeit. Ältere Babys, die auch gerne mal auf dem Sauger herumkauen, sind mit ihm besser beraten. Allerdings können sie unter Umständen Allergien auslösen, weil neben dem Latex meist noch ein Protein im Sauger verarbeitet ist.

Ein weiterer Punkt, den es bei der Wahl des richtigen Saugers zu beachten gilt, ist seine Form. Je nach Hersteller variiert diese.

Grundlegend werden Sauger nach einer orthodontischen oder einer Kirschform unterschieden. Orthodontische Sauger sind besser für die Entwicklung des Kiefers, während ein Sauger in Kirschform sich an der Form einer weiblichen Brustwarze orientiert. Daher bevorzugen viele Kinder den Sauger in Kirschform.

Damit einher geht auch die entsprechende Größe, die vom Alter des Kindes abhängig ist. Nicht jeder Sauger eignet sich auch für jedes Getränk.

In diesem Bezug leisten Hinweise auf der Verpackung eine Hilfestellung. Denn hier ist genau verzeichnet, welcher Sauger sich für welches Alter eignet und somit auch, wie hoch der jeweilige Fluss des Flascheninhalts ausfällt.

Gibt es Zubehör für Babyfläschchen?

Um eine einfachere Handhabung der Babyfläschchen zu gewährleisten, ist unterschiedliches Zubehör erhältlich. Mit dazu gehören:

  • Flaschenbürste: Sie dient der einfacheren Reinigung der Nuckelflaschen.
  • Vaporisator: Ein Gerät, welches zur Sterilisation von Babyfläschchen verwendet wird. Hierin werden zuverlässig sämtliche Keime abgetötet.
  • Flaschenständer: Dank ihm können die Flaschen hygienisch trocknen, ohne dass sie einen verkeimten Nährboden berühren.
  • Geschirrspülereinsatz: Für eine optimale Reinigung in der Geschirrspülmaschine.
  • Isolierbehälter: Besonders unterwegs sinnvoll, da er die Flasche warm- oder kalthält.
  • Milchpulverportionierer: Er erleichtert unterwegs die Handhabung des Milchpulvers. Denn dank ihm muss man nicht erst zu Löffel oder Messbecher greifen und hat immer die optimale Portion an Milchpulver zur Hand.
  • Babykostwärmer: Er wird zum Aufwärmen der Flaschen verwendet.
  • Milchpumpe: Es gibt Sets auf dem Markt, die gezielt für Mütter geeignet sind, die ihr Baby stillen. Dank ihnen ist es möglich, die Milch direkt ins Fläschchen abzupumpen. Ein lästiges Umfüllen entfällt.

Für welches Zubehör man sich hierbei entscheidet, hängt nicht nur davon ab, ob man sein Baby stillt. Ebenso ist es entscheidend, welche Methoden man anwendet, um die Fläschchen zu reinigen und zu sterilisieren.

Worauf Eltern beim Kauf noch achten sollten

Neben der Art und dem verwendeten Material spielen noch andere Faktoren eine Rolle bei der Wahl der richtigen Nuckelflasche. Hierbei kann man sich an folgenden Eigenschaften orientieren:

  • Anti Kolik Ventil: Besonders Neugeborene nehmen beim Trinken noch viel Luft mit auf. Besitzt die Flasche jedoch ein integriertes Ventil, schluckt das Kind nicht so viel Luft mit wie bei einer gewöhnlichen Nuckelflasche. Das erwähnte Ventil befindet sich meist entweder am Boden oder Deckel der Flasche. Der Vorteil: Die meisten Babys haben durch diese Vorrichtung in den ersten Lebensmonaten deutlich weniger Bauchkrämpfe.
  • Füllmenge: Babyfläschchen gibt es in unterschiedlichen Größen. Für welche man sich hier entscheidet, hängt in erster Linie vom Alter des Babys und der Größe der Mahlzeiten ab. Typische Füllmengen belaufen sich auf 240 Milliliter oder 330 Milliliter. Es gibt sie aber auch in kleineren Größen.
  • Auslaufschutz: Wenn das Kind erst einmal lernt, die Flasche selbst zu halten, ist ein Auslaufschutz sinnvoll. Er verhindert das Auslaufen der Flasche, ganz gleich, wie das Baby sie hält. Neben einem zusätzlichen Deckel kann der Auslaufschutz auch schon im Sauger integriert sein.
  • Flaschenform: Beim Füttern kann das Halten der Flasche zu einer regelrecht unangenehmen Prozedur werden, wenn sie keine ergonomische Form besitzt. Sie sollte bequem in der Hand liegen und das Handgelenk wenigstens ein wenig entlasten.

Wie viele Babyflaschen braucht man?

Es gibt zwar keinerlei Empfehlungen, wie viele Babyflaschen man besitzen sollte, doch stellt sich die Frage schnell, nachdem das Baby erst einmal da ist. Eine erste Orientierung ist die Anzahl der täglichen Mahlzeiten. Diese beläuft sich bei einer reinen Flaschenfütterung auf etwa fünf bis acht Fläschchen täglich.

Das bedeutet, dass etwa sechs bis sieben Babyflaschen pro Tag verfügbar sein sollten. Was die Füllmenge angeht, darf diese zwischen 250 und 350 Millilitern variieren. Dazu kommen zwei kleine Babyflaschen mit einem Volumen von 125 Millilitern. Die größeren Flaschen dienen zum Verfüttern von Milchnahrung, die Kleinen sind hingegen für Tee vorgesehen.

Stillt die Mutter selbst, sollten Eltern auf eine oder zwei große Babyflaschen sowie zwei kleine Babyfläschchen mit weniger Inhalt zurückgreifen.

Infos zum korrekten Umgang mit Babyfläschchen

Gebrauchte Babyfläschchen sollten vor der nächsten Verwendung eingehend gereinigt und sterilisiert werden. Hierfür wäscht man sie von Hand und mit heißem Wasser und Spülmittel. Auf diesem Weg wird der grobe Schmutz entfernt.

Anschließend spielt das Alter des Kindes wieder eine Rolle. Bis zum Alter von sechs Monaten müssen die Flaschen nach der Reinigung sterilisiert werden. Dies ist mittels Vaporisator möglich, oder wahlweise über das Auskochen in kochendem Wasser. Manche Eltern nutzen auch gerne die Mikrowelle.

Ist das Kind erst einmal sechs Monate alt, müssen die Flaschen nur noch gründlich gereinigt, aber nicht mehr sterilisiert werden.

Natürlich hängt die jeweilige Behandlung auch immer von dem verwendeten Material der Babyflasche ab. Kunststoffflaschen lassen sich zum Beispiel nicht so gut auskochen. Hier wäre ein Vaporisator die bessere Alternative.

Bildquelle Header: Mother feeding her little child with baby bottle on bed at home © Depositphotos.com/AndrewLozovyi
Letzte Aktualisierung am 24.09.2021 um 18:02 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API