Baby Nasensauger – schnelle Hilfe bei Schnupfen und verstopfter Nase

Aktualisiert am: 30.01.2023

Wenn die Kleinsten unter Schnupfen leiden, gilt es, für schnelle Abhilfe zu sorgen. Eine verstopfte Babynase ist sowohl für das Kind als auch für die Eltern eine echte Belastung. Zu Nasensprays oder -tropfen ist in dieser Situation nicht ohne Weiteres zu raten. Eine empfehlenswertere Alternative für die Entfernung des störenden Sekrets ist stattdessen ein spezieller Nasensauger für Babys.

Update vom 30.01.2023

Der Nasensauger Baby Angel Vac wurde in den Nasensauger-Vergleich aufgenommen.

Baby Nasensauger Testsieger* 2023

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Baby-Nasensauger, weicher Saugkopf, zertifiziertes Medizinprodukt, BPA-frei, für Staubsauger oder als Mundsauger

Zertifiziertes Medizinprodukt für empfindliche Baby-Näschen: Der Nasensauger Baby Angel Vac

wird von den Käufern vor allem wegen der zuverlässigen Funktion gelobt. Er entfernt Nasensekret sehr gut, selbst wenn es tief sitzt.
Durch den weichen Kopf besteht keinerlei Verletzungsgefahr und die Eltern berichten, dass die Babys den Nasensauger Baby Angel Vac selbst beim Betrieb mit dem Staubsauger sehr gut tolerieren. Zum Teil wird sogar berichtet, dass das Staubsauger-Geräusch die Kleinen zusätzlich beruhigt.
Gut kommt auch an, dass sich der Baby-Nasensauger sehr einfach ausspülen und reinigen lässt. Beachten sollte man allerdings, berichten mehrere Anwender, dass der Nasensauger Baby Angel Vac mit Staubsaugermodellen der Marke Dyson nicht kompatibel ist.
Die Saugstärke lässt sich nicht regulieren und hängt vom jeweiligen Staubsauger ab, was einige Käufer als wenig praktisch empfinden. Hier kann aber bei Bedarf auch mit dem Mund vorsichtig abgesaugt werden, wenn befürchtet wird, dass der Staubsauger zu viel Unterdruck erzeugen könnte.

Vorteile:
  • weich und angenehm anzuwenden
  • Absaugen mit Hand-Staubsauger oder alternativ mit dem Mund möglich
  • einfach zu reinigen und auch auskochen möglich
  • zertifiziertes Medizinprodukt
  • ab der Geburt verwendbar
Nachteile:
  • mit einigen Staubsaugern (z.B. Dyson) nicht kompatibel

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Mund-Nasensauger, 100 Prozent frei von Schadstoffen, speziell geformte Nasenstücke aus medizinischem Silikon, alle Teile spülmaschinengeeignet, zwei Ersatzaufsätze

Schadstofffreier Mund-Nasensauger: Der fuchsi Baby Nasensauger

enthält weder BPA noch Weichmacher oder sonstige als bedenklich infrage kommende Stoffe. Er fällt in die Kategorie der Mund-Nasensauger – sprich er funktioniert nach dem Strohhalm-Prinzip.

Der Hersteller beschreibt die mitgelieferten Nasenstück-Kappen aus medizinischem Silikon als extra weich und nasenschleimhautfreundlich. Im Allgemeinen charakterisieren Nutzerinnen und Nutzer die Nutzung eines Mund-Nasensaugers als mögliche Viren-Übertragungsquelle, denn die Krankheitserreger des Babys werden durch den Schlauch angesaugt und auf diesem Wege vom Organismus des Elternteils aufgenommen. Das kann zu Infekten führen.

Ebenfalls von Einschränkungen sprechen Eltern in Hinsicht auf die Saugkraft. Festsitzender Schleim ließe sich, wenn überhaupt, nur mit viel Ansaugdruck entfernen, was sich wiederum als unangenehm für die Kinder erweisen würde.

Die Anwendung des fuchsi Baby Nasensaugers ist mit einer Hand möglich, sodass die andere Hand für einen sicheren Halt des Babys zum Einsatz kommen kann. Auch die Reinigung des Nasensaugers geht einfach, gründlich und schnell, was viele Anwender positiv werten.

Er kann unkompliziert in seine Einzelteile zerlegt, und diese in der Spülmaschine gereinigt oder abgekocht werden. Geliefert wird der Sauger in einer praktischen Tragebox mit einem separaten Deckel für die einwandfrei hygienische Aufbewahrung des Nasenstücks.

Vorteile:
  • Nasenstücke aus medizinischem Silikon
  • einfache Anwendung und Reinigung
  • 100 Prozent frei von Schadstoffen
  • alle Teile spülmaschinen- und abkochgeeignet
Nachteile:
  • Virenüberträger
  • weniger gute Leistung bei fester sitzendem Schleim

Baby Nasensauger kaufen – diese Fragen sind wichtig

Baby-Schnupfen raubt den Kleinen und ihren Eltern nicht selten den Schlaf, denn mit einer verstopften Nase kann das Baby einfach nicht frei atmen. Da Säuglinge bekanntlich noch nicht zu einem ausgiebigen Schnäuzer in der Lage sind und Baby-Nasentropfen nur im Notfall zum Einsatz kommen sollten, stellt sich die Frage, was zu tun ist.

Die Empfehlung geht in diesem Fall zu einem Baby Nasensauger. Statt jedoch zu einem x-beliebigen Modell zu greifen, raten wir, vor dem Kauf einige wichtige Aspekte zu bedenken.

Was genau ist ein Baby Nasensauger?

Beim Nasensauger – oder auch Nasenabsauger genannt – handelt es sich um ein Hilfsmittel, das eigens dafür konzipiert wurde, das Nasensekret abzusaugen. Sie können immer dann eingesetzt werden, wenn Babys verschleimt sind oder wenn sich Schmutz oder Staub in der Nase befinden. Der Sauger funktioniert auf der Basis von Unterdruck, der entweder manuell oder elektrisch erzeugt wird.

Welche Arten von Baby Nasensaugern gibt es?

In erster Linie unterscheidet man Baby Nasensauger hinsichtlich ihres Funktionsprinzips beziehungsweise der Art und Weise, wie der Unterdruck für das Aussaugen der Nase zustande kommt. Bei den am häufigsten zum Einsatz kommenden Modelle handelt es sich um:

  • Manueller Baby Nasensauger: Manuelle Nasensauger sind in aller Regel mit einem Pumpenball ausgestattet. Zunächst wird der Ball zusammengedrückt und anschließend die Saugerspitze in das Nasenloch eingeführ Beim Loslassen entsteht der benötigte Unterdruck, mit dessen Hilfe das Sekret aus der Nase entfernt wird. Die manuelle Variante des Baby Nasensaugers ist gleichzeitig die kostengünstigste, aber auch die mit der geringsten Saugwirkung. Sie eignet sich vorwiegend für die Entfernung von flüssigem und nicht festsitzendem Schleim.
  • Elektrischer Baby Nasensauger: Elektrische Nasensauger funktionieren mit Batterien oder Stromkabel – der Unterdruck wird also vollautomatisch auf Knopfdruck hergestellt. In der Anschaffung müssen Eltern hier, im Vergleich zu manuellen Nasensaugern, mit höheren Kosten rechnen. Des Weiteren gibt diese Ausführung brummende Geräusche von sich, an die sich das Baby unter Umständen erst gewöhnen muss. Wie auch einen manuellen kann man einen elektrischen Nasensauger bequem von unterwegs aus anwenden, denn er ist im Normalfall ebenso klein und handlich.
  • Baby Nasensauger mit Schlauch für den Staubsauger: Dieser Nasensauger-Typ wird direkt an den Staubsauger Es handelt sich bei ihm für gewöhnlich um einen Schlauch, der an das abzusaugende Nasenloch des Babys gehalten wird. Die Saugstärke reguliert sich über einen entsprechenden Aufsatz, sodass keine Gefahr besteht, dass diese zu hoch ausfällt.
  • Mund-Nasensauger: Die Funktionsweise eines Mund-Nasensaugers ist simpel: Er wird in das Nasenloch des Babys gesteckt und die Eltern saugen am anderen Ende eines Schlauchs. So löst sich der Schleim und wird, als würde man einen Strohhalm benutzen, aus der Nase befördert. Aufgefangen wird das Sekret von einem speziellen Behälter, sodass es nicht in den Mund der Eltern geraten kann. Einige Modelle verfügen darüber hinaus über einen Filter, der Krankheitskeime aufhält, die andernfalls mit dem Sog in den Organismus des Elternteils gelangen könnten.

Baby Nasensauger ab wann anwenden?

Eine Baby-Erkältung geht für gewöhnlich mit einer unangenehm verstopften Nase einher. Die Fähigkeit zum Schnäuzen bildet sich jedoch erst ab etwa dem dritten Lebensjahr aus, sodass Säuglinge dem Nasensekret zunächst hilflos ausgeliefert sind – es sei denn, Eltern entscheiden sich für die Nutzung eines Baby Nasensaugers.

Dieser kann bereits direkt nach der Geburt zur Anwendung kommen, denn gerade in diesem Alter ist es wichtig, dass die Nase der Säuglinge stets frei ist und sie durchatmen können. Das wirkt sich sowohl auf das allgemeine Wohlbefinden der Kleinen als auch auf deren Schlaf aus.

Baby Nasensauger richtig anwenden – das müssen Eltern beachten

Da die Schleimhäute von Babys noch sehr empfindlich sind, ist bei der Anwendung von Nasensaugern in jedem Fall Vorsicht geboten. Eltern sollten nicht versäumen, sich vor der Nutzung eines entsprechenden Geräts mit den Herstelleranweisungen vertraut zu machen. Wichtig ist zudem, dass der Nasensauger nicht bis tief in die Baby-Nase eingeführt, sondern lediglich am Naseneingang angesetzt wird.

Beim Absaug-Vorgang sollte das Baby, wenn möglich, in eine aufrechte Position gebracht werden. Anschließend halten Eltern das Nasenloch zu, das nicht gereinigt werden soll, und saugen das andere Nasenloch ab. Dabei genau so vorgehen, wie der Hersteller es vorschreibt.

Sinnvoll ist es darüber hinaus, die Saugkraft des Geräts im Vorfeld zu testen, um zu vermeiden, dass ein zu starker Unterdruck erzeugt wird, der die Schleimhäute der Kleinen verletzen oder Schmerzen beim Absaugen verursachen kann. Hartnäckig verkrustetes Sekret lässt sich im Übrigen viel leichter entfernen, wenn es vorher mit Kochsalzlösung aufgeweicht wird.

Wie häufig den Baby Nasensauger benutzen?

Korrekt angewandt gibt es grundsätzlich keine Obergrenze für die Nutzung eines Baby-Nasenabsaugers. Ganz im Gegenteil, denn gerade die Säuglingsnase sollte stets so frei sein, dass die Kleinen uneingeschränkt durchatmen können.

Hilfreiche Unterstützung leisten die Absauggeräte übrigens nicht nur im Falle einer mit Schnupfen einhergehenden Erkältung, sondern auch nach dem Aufenthalt im Freien beziehungsweise auf dem Spielplatz. Schmutz, Staub und sonstige Fremdkörper können mit dem Baby Nasensauger unkompliziert und schnell aus der Nase entfernt werden.

Sind Nasensauger für Babys gefährlich?

Wenn das Baby röchelt und verschleimt ist, ist es an der Zeit, den Einsatz eines Baby Nasensaugers in Betracht zu ziehen. Wer sich nun die Frage stellt, ob die Geräte nicht gefährlich für Säuglinge sein können, dem sei versichert, dass das bei korrekter Anwendung nicht der Fall ist. Unerlässlich ist es jedoch, dass sich Eltern vor der Nutzung konzentriert in die Bedienungsanleitung einlesen und dieser Folge leisten.

Vergessen werden sollte zudem nie, dass der Nasensauger-Aufsatz nicht in die Nase hineingesteckt wird. Sein Platz ist vielmehr der Eingang des jeweiligen Nasenlochs.

Was kann passieren, wenn Nasensekret bei Babys nicht abgesaugt wird?

Fakt ist, dass Babys in ihren ersten Lebensjahren nicht in der Lage sind, sich zu schnäuzen. Sie haben also keine Möglichkeit, sich festsitzendem oder flüssigem Nasensekret auf eigene Faust zu entledigen.

Wenn Eltern an dieser Stelle keine Unterstützung leisten, kann es nicht nur zu dauerhaften Schlafstörungen bis hin zu Atempausen kommen, sondern ebenso zu Mittelohrentzündungen und Atemwegsbeschwerden. Wie es auch bei Erwachsenen der Fall ist, behindert eine verstopfte Nase bei Babys zudem das Essen und das Trinken.

Baby Nasensauger Testsieger 2020

Alternativprodukte

Steht kein Baby Nasensauger zur Verfügung, gibt es für Eltern, Hebammen und anderen Personen genügend Alternativen. Dabei ist zu beachten, dass ätherische Öle definitiv keine Alternative darstellen.

  • Kochsalzlösung: Baby-Kochsalzlösung hilft dabei, festsitzenden Schleim oder Verkrustungen in der Nase weich zu machen, sodass die Flüssigkeit besser abfließen kann. Für die Lösung selbst ist sowohl haushaltsübliches Salz als auch Meersalz geeignet. Als Richtwert für das Mischverhältnis werden fünf Gramm Salz auf circa 500 Milliliter kochendes Wasser empfohlen. Die Lösung wird nach dem Abkühlen mit der Hilfe einer Pipette in das verstopfte Nasenloch eingefüllt und sorgt dafür, dass sich hartnäckiger Schleim auflöst. Gleichzeitig wird die Nasenschleimhaut befeuchtet.
  • Baby-Nasentropfen: Nasentropfen bringen immer das Risiko mit, bei zu hoher Dosierung oder dauerhafter Nutzung, die Schleimhaut schädigen zu können. Dennoch sind sie, korrekt und nur kurzzeitig angewendet, durchaus eine Alternative, die dem Baby bei verstopfter Nase Erleichterung verschaffen kann. Welche Präparate empfehlenswert sind, kann beim Kinderarzt erfragt werden.