Baby Feuchttücher – Der vielseitige Helfer beim Wickeln und im Alltag

Update vom 10.04.2021

Pampers Aqua Pure Feuchttücher ist wieder verfügbar und wurde wieder mit in den Vergleich aufgenommen.

Feuchte Tücher haben im Alltag mit einem Baby ihren festen Platz. Ob beim Windelwechsel oder unterwegs: Sie sind immer schnell zur Hand und erleichtern so manche Situation. Doch gibt es immer mehr Eltern, die über Alternativen nachdenken.
Was gilt es beim Kauf von Baby Feuchttüchern zu beachten und können sie unter Umständen sogar schädlich sein?

Baby Feuchttücher Testsieger 2021

WaterWipes Super Value Box - Pack of 9, Total 540 Wipes

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: enthalten 99,9 Prozent Wasser, enthält kein Parfüm, DHA-Empfehlungssiegel

Feuchttücher für empfindliche Haut mit hohem Wassergehalt: Die WaterWipes Baby Feuchttücher

sind besonders für empfindliche Haut geeignet und enthalten 99,9 Prozent Wasser. Zusätzlich ist ein Tropfen Fruchtextrakt enthalten, welcher als Pflegemittel eingesetzt wird.
Laut Hersteller werden die Tücher nicht nur von Hebammen empfohlen, sondern sind gleichzeitig auch mit dem DHA-Empfehlungssiegel ausgezeichnet. Dieses Siegel der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e. V. bescheinigt dem Produkt eine hohe Verträglichkeit bei gleichzeitig geringem Allergierisiko.
Viele Eltern berichten, dass sie die WaterWipes Baby Feuchttücher sehr gerne benutzen und sich keinerlei Rötungen an Babys Po zeigen. Selbst nach einem langfristigen Gebrauch bleibt die Haut gesund und zeigt keine Reaktionen.
Der Hersteller gibt außerdem an, dass die Tücher ohne Bedenken auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen dürfen. Darunter zur Reinigung der Hände sowie dem Gesicht, als auch zur Pflege von älteren Menschen. Im Grunde lassen sich die WaterWipes Baby Feuchttücher ein Leben lang gut nutzen.
Die Tücher enthalten eine hohe Feuchtigkeit, die manchen Eltern jedoch schon fast zu hoch ist. Außerdem kommt es zu Schwierigkeiten bei der Entnahme, da die Verpackung sich nach der ersten Öffnung nicht mehr dicht verschließen lässt.

Vorteile:
  • sehr hoher Wassergehalt
  • sehr verträglich für Babys Haut
  • für viele Anwendungsbereiche zu gebrauchen
  • mit DHA-Empfehlungssiegel ausgezeichnet
  • enthält kein Parfüm

Nachteile:
  • sind manchen Eltern zu feucht
  • Verpackung lässt sich nach dem ersten Öffnen nicht mehr dicht verschließen
  • vereinzelt fiel ein merkwürdiger Geruch auf
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Pampers Baby Feuchttücher Aqua Pure, Mit 99% Purem Wasser, Dermatologisch Getestet, 864 Tücher (18 x 48)

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: gefertigt aus Bio-Baumwolle, enthält keinen Alkohol oder Parfüm, 99 Prozent Wasser, USDA-Zertifizierung, extra dick und weich, Tücher einzeln entnehmbar

Weiche Feuchttücher mit 99 Prozent Wasseranteil: Die Pampers Aqua Pure Feuchttücher

sind besonders dick und weich gestaltet, sodass für Babys Po eine optimale Pflege gewährleistet werden kann. Sie bestehen aus 15 Prozent Bio-Baumwolle, 15 Prozent Viskose und 70 Prozent Polyester. Die enthaltene Bio-Baumwolle ist sogar USDA-zertifiziert und besitzt somit Premium-Qualität.
Der Hersteller gibt an, dass innerhalb der Tücher 99 Prozent Wasser enthalten ist. Das restliche Prozent besteht aus einer Mischung verschiedener Inhaltsstoffe. Diese sind laut Hersteller mild und getestet und sorgen für einen ausgeglichenen pH-Wert, der die Haut vor etwaigen Reizungen schützt.
Was den Wassergehalt angeht, bestehen die Tücher zwar aus 99 Prozent Wasser, sind jedoch Berichten einiger Nutzer zufolge nie zu nass. Sie kleben außerdem nicht aneinander, sodass die Handhabung relativ leicht zu bewerkstelligen ist. Bei der Herstellung wurde auf den Einsatz von Chlor verzichtet.
Leider berichteten einige Eltern, dass bei einem zu häufigen Gebrauch der Pampers Aqua Pure Feuchttücher durchaus Rötungen auf der Haut des Kindes entstehen. Zudem erwähnten manche der Käufer, dass sie selbst die Erfahrung gemacht hätten, dass die Tücher auf gereizter Haut brennen.
Wer genau auf die Liste der Inhaltsstoffe blickt, wird darin die sogenannte „Citric Acid“ finden. Zitronensäure sorgt zwar für mehr Sauberkeit und eliminiert Bakterien, doch reagieren manche Kinder empfindlich auf diesen Inhaltsstoff.
Die Anwendbarkeit der Pampers Aqua Pure Feuchttücher ist nicht nur auf den Wechsel der Windeln beschränkt. Sie lassen sich ebenso für viele andere Alltagssituationen gebrauchen. Dies bestätigen auch zahlreiche Käufer, die sich mit den Feuchttüchern regelmäßig eindecken.
Verwendet werden können die Feuchttücher bereits ab der Geburt, sodass sie zu einem wertvollen Helfer während der ersten Lebensmonate und sogar -jahre werden können; sofern das Kind sie denn verträgt.
Zwar ist anzunehmen, dass bedingt durch die Bio-Baumwolle die Tücher in der Toilette entsorgt werden können. Doch der Hersteller weist nachdrücklich darauf hin, dass sie über den Restmüll zu entsorgen sind.
Was ihre Haltbarkeit angeht, gibt der Hersteller an, dass die Packung im ungeöffneten Zustand mindestens 30 Monate haltbar ist. Außerdem sind sie durch ihre dicke und weiche Beschaffenheit nicht nur beim Wickeln, sondern auch in anderen Situationen verwendbar.

Vorteile:
  • dick und weich gestaltet
  • enthält Bio-Baumwolle
  • 99 Prozent Wasser
  • chlorfrei gebleicht
  • im praktischen Spender

Nachteile:
  • einige Kinder reagieren mit einem wunden Po
  • enthält neben der Baumwolle synthetische Stoffe wie Polyester
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Penaten Mild Pflegende Feuchttücher, extra weiche Tücher für Babys mit 97% purem Wasser, angenehmen Duft und Seidenextrakt (18 x 56 Stück)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Tuch-an-Tuch-Entnahme, Hautverträglichkeit dermatologisch getestet, 97 Prozent Wasser, ohne Alkohol, leichter Duft, enthält Seidenextrakt in pflegenden Stoffen, dermatologisch getestet

Verträgliche Feuchttücher ohne Alkohol: Die Penaten Mild Pflegende Tücher

weisen einen Wassergehalt von 97 Prozent auf. Bei der Produktion verzichtet der Hersteller vollkommen auf den Einsatz von Alkohol.
Zwar lassen sich die Feuchttücher bequem aus der Verpackung nehmen. Doch beklagten einige Eltern, dass es danach keine Möglichkeit gibt, diese wieder fest zu verschließen. Bei einigen trockneten die Tücher daher rasch aus.
Die Penaten Mild Pflegende Tücher sind mit einem leichten Duft versehen, der Babys Po angenehm riechen lässt. Allerdings ist der Geruch wohl Geschmackssache. Viele finden ihn angenehm, für andere wirkt er hingegen unerträglich.
Was die Pflege von Babys Po angeht, besitzen die Feuchttücher gute Eigenschaften. Für die bessere Pflege ist in der pflegenden Lotion ein Seidenextrakt enthalten. Trotzdem gab es einige Kinder, die auf die Feuchttücher mit einem wunden Po reagierten.
Generell lässt sich sagen, dass der Hersteller der Penaten Mild Pflegende Tücher verspricht, seine Produkte dermatologisch testen zu lassen. Sie entsprechen dem neuesten Stand der Forschung und Wissenschaft. Außerdem bezieht der Hersteller regelmäßig die Erfahrungen von erfahrenen Eltern mit ein.

Vorteile:
  • 97 Prozent Wassergehalt
  • enthält pflegenden Seidenextrakt in der Pflegelotion
  • dermatologisch getestet
  • enthält keinen Alkohol
  • leichter Duft

Nachteile:
  • Verpackung besitzt keinen Wiederverschluss
  • einige Babys hatten nach der Verwendung einen wunden Po
  • Duft war einigen Nutzern zu aufdringlich
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Baby Feuchttücher kaufen – Ja oder Nein?

Baby Feuchttücher gehören zu den Verbrauchsartikeln, von denen Eltern eigentlich nie genug haben können. Denn sie lassen sich abseits des Windelwechsels für viele andere Zwecke einsetzen. Allerdings gibt es aufgrund des hohen Müllaufkommens immer öfter die Frage, ob der Gebrauch überhaupt sinnvoll ist.

In erster Linie lässt sich sagen: Feuchttücher besitzen zwar dieselben Fähigkeiten wie ein feuchter Waschlappen, haben diesem gegenüber jedoch weitere Vorteile. Unterwegs gehören sie zum Beispiel zum Standard, wenn das Baby wieder einmal gekleckert hat.

Allerdings sollten Eltern auch immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen, um Babys Haut nur das Beste zukommen zu lassen. Darüber hinaus gibt es Kinder, die Feuchttücher gar nicht vertragen; ganz gleich, mit welchen Substanzen sie versehen sind.

Generell lässt sich sagen: Bei Feuchttüchern handelt es sich durchaus um ein Produkt, dessen Gebrauch in vielen Situationen sinnvoll ist. Allerdings sollten der verantwortungsbewusste Umgang damit und die Hautverträglichkeit immer im Vordergrund stehen.

Welche Arten von Baby Feuchttüchern gibt es?

Beim Kauf von Feuchttüchern fällt relativ schnell auf, dass es unterschiedliche Arten gibt. Doch für welche sollte man sich hier entscheiden? Baby Feuchttücher gibt es in den folgenden Ausführungen:

  • Normale Feuchttücher: Bei den normalen Feuchttüchern handelt es sich um die Art, die wohl am häufigsten auf dem Markt zu finden ist. Diese können sowohl beim Wickeln als auch im sonstigen Alltag mit dem Kind eingesetzt werden. Sie sind dünn oder dick, reißfest und neben dem Wickeln ideal für unterwegs.
  • Einmal-Waschlappen: Hierbei handelt es sich um eine mehrlagige Variante, die besonders dick und flauschig ist. Häufig sind sie etwas größer als die normalen Feuchttücher. Besonders sind sie zu empfehlen, wenn größere Flächen gereinigt werden sollen. Allerdings sind Einmal-Waschlappen von Natur aus trocken und müssen vor dem Gebrauch mit Wasser getränkt werden.
  • Öltücher: Im Gegensatz zu normalen Feuchttüchern sind diese in Öl getränkt. Sie besitzen dieselben Eigenschaften und Vorzüge wie feuchte Tücher, sollen für Babys Po allerdings eine bessere Pflege gewährleisten. Sie halten die empfindliche Haut geschmeidig und weich.

Für welche Variante man sich entscheidet, hängt davon ab, für welchen Zweck die feuchten Tücher eingesetzt werden. Kommt es unterwegs zu einem kleinen Malheur, sind normale feuchte Tücher ausreichend. Möchte man sein Baby nicht gleich baden, aber eingehend säubern, sind Einmal-Waschlappen vielleicht eine bessere Alternative.

Ab wann werden Baby Feuchttücher eingesetzt?

Baby Feuchttücher können direkt nach der Geburt eingesetzt werden. Sie gehören somit zu den Verbrauchsartikeln, die viele Eltern im Rahmen der Erstausstattung kaufen.

Durch ihre Vielseitigkeit werden sie Tag für Tag verwendet. Ob beim Wickeln, unterwegs, wenn einmal etwas beim Essen daneben geht oder für andere Zwecke.

Im Grunde gibt es keinerlei Richtlinie, wie lange man sie verwendet. Denn selbst wenn das Kind langsam sauber wird und keine Windeln mehr benötigt, ist ein feuchtes Tuch in Reichweite immer nützlich. Sei es, um die Hände kurz abzuwischen oder Schmutz zu entfernen, der beim Spielen auf die Haut gelangt ist.

Welche Inhaltsstoffe können schädlich sein?

Beim Thema Feuchttücher für Babys gilt die Devise “weniger ist mehr”. Das bedeutet, dass die feuchten Tücher so mild wie möglich sein sollten.

Man möchte meinen, dass in den verkauften Feuchttüchern keine Inhaltsstoffe enthalten sein dürfen, die der empfindlichen Babyhaut schaden könnten. Die Realität sieht aber leider anders aus.

Teilweise könnten Silikone oder synthetische Polymere enthalten sein. Auch PHMB (Polyhexanid) ist gefährlich, da der Stoff als krebserregend gilt. Ferner sollten Feuchttücher für Babys frei von sogenannten halogenorganischen Verbindungen sein.

Hierbei handelt es sich um eine Stoffgruppe, die in Verruf steht, Krebs oder Allergien auslösen zu können. Sie gelten laut Ökotest zudem fast alle als umweltschädigend.

Einige Hersteller führen Feuchttücher, auf deren Verpackung der Zusatz „Sensitive“ vermerkt ist. In ihnen befinden sich in der Regel pflegende Zusatzstoffe wie Aloe Vera. Die meisten von ihnen kommen außerdem vollkommen ohne Zusatzstoffe oder Parfüm aus.

Sie sind besonders für Babys geeignet, die sensibel auf manche Feuchttücher reagieren oder Allergiker. Einige Babys sprechen auch besonders gut auf sie an, wenn sie einen wunden Po haben, der möglichst schonend versorgt werden muss.

Auch bei diesen Feuchttüchern sollten Eltern vor dem Kauf jedoch einen Blick auf die Inhaltsstoffliste werfen. Der Zusatz “sensitiv” garantiert nämlich nicht eine absolute Freiheit von kontrovers diskutierten Zusätzen.

Viele Eltern sind nach wie vor der Meinung, dass Babys Po nach dem Säubern gut riechen sollte. Fakt ist jedoch, dass viele Kinder auf Parfüm und Alkohol in Feuchttüchern empfindlich reagieren. Daher sollten die gewählten Feuchttücher nach Möglichkeit keinerlei Alkohol oder Parfüm enthalten.

Auf diese Stoffe sollten Eltern unbedingt verzichten:

  • Silikone: Um diesen Inhaltsstoff zu vermeiden, sollte man darauf achten, dass beispielsweise Bis-peg/ppg-16/16 oder peg/ppg-16/16 dimethicone nicht enthalten sind.
  • Polymere: Diese Mikroplastik-Stoffe sollten unbedingt vermieden werden. Auf der Liste der Inhaltsstoffe könnte beispielsweise Acrylates/vinyl isodecanoate Crosspolymer stehen. Auch Carbomer gehört zu den schwer abbaubaren Polymeren.
  • 1,2-Hexanediol: Dies ist ein mögliches Allergen, welches als Lösungsmittel und synthetisches Feuchthaltemittel eingesetzt wird.
  • Konservierungsmittel: Dazu zählen beispielsweise Benzoic acid, Dehydroacetic Acid, Disodium EDTA, Phenoxyethanol und Ethylhexylglycerin. Auch auf Parabene sollten Eltern verzichten. Dies ist eine Sammelbezeichnung für 4-Hydroxybenzoesäure und entsprechende Derivate.
  • Parfum: Mit diesem Zusatzstoff werden nicht deklarierte Duftstoffe angegeben. Eltern sollten darauf verzichten.
  • Propanediol: Dieser Stoff hat Potenzial für Reizungen und Allergien, gerade bei sensibler Haut.
  • Alkohol: Als Inhaltsstoff kann beispielsweise Benzyl alcohol genannt sein. Hierbei handelt es sich um ein Lösungsmittel, welches auch als Konservierungsmittel eingesetzt wird. Gerade bei wunden Stellen am Po sollte auf Alkohol in der Säuglingspflege verzichtet werden.

Was gilt es beim Kauf noch zu beachten?

Neben der Art der feuchten Tücher gibt es noch andere Attribute, auf die Eltern beim Kauf achten sollten. Diese sehen aus wie folgt:

  • 99 Prozent Wasser: Diese Bezeichnung gehört inzwischen zu vielen Feuchttüchern. Damit werden Produkte bezeichnet, deren Feuchtigkeit nicht durch Alkohol gewährleistet wird und somit Babys Po besonders sanft gereinigt werden kann.
  • Aufbewahrung: Die meisten Feuchttücher befinden sich in einer speziellen Verpackung, die wiederverschließbar ist. Dabei kann es sich sowohl um Folienbeutel, aber auch Kunststoffspender und Boxen handeln. Wichtig ist, dass die Verpackung dazu in der Lage ist, die Tücher feucht zu halten. Für unterwegs bietet es sich allerdings an, die Variante im Folienbeutel zu nutzen. Denn sie lässt sich viel einfacher in der Tasche unterbringen als ein Kunststoffbehälter.

Wie lange sind feuchte Tücher haltbar?

Auf den ersten Blick scheint es vielleicht unsinnig, dass Feuchttücher so etwas wie ein Verwendbarkeitsdatum aufweisen. Doch ist dieses sinnvoller, als man es vielleicht annimmt.

Das Verwendbarkeitsdatum ist für gewöhnlich direkt auf der Verpackung aufgedruckt. Die Verwendbarkeit erstreckt sich meist auf ein Jahr, nachdem man die Packung zum ersten Mal geöffnet hat.

Der Sinn und Zweck dahinter besteht darin, dass viele Pflegeprodukte, die Sauerstoff und verschiedenen Bakterien ausgesetzt sind, diverse Reaktionen auf der Haut verursachen können. Dementsprechend sind sie bei einem längeren Gebrauch ihrem Zweck gemäß dann nicht mehr zu gebrauchen.

Außerdem lässt es sich bei Feuchttüchern nicht vermeiden, dass nach Anbruch mit der Zeit ihre Feuchtigkeit verloren geht. Daher ist es durchaus empfehlenswert, sich nach dieser Angabe zu richten.

Ein Tipp an alle Eltern: Selbst wenn Feuchttücher zur Reinigung vorgesehen sind, sollten sie stets mit sauberen Händen angefasst werden. Auf diesem Weg lässt sich vermeiden, dass sich zu viele Bakterien im Aufbewahrungsbehälter sammeln und die Tücher verunreinigen.

Wie werden feuchte Tücher korrekt entsorgt?

Leider gibt es auch heute noch immer viele Menschen, die Feuchttücher über die Toilette entsorgen. Allerdings bestehen feuchte Tücher häufig aus Kunststofffasern, die vom Hersteller auf thermischem Weg verfestigt werden. Das macht sie besonders reißfest.

Das sorgt jedoch ebenso dafür, dass sie sich in Wasser nicht auflösen. Für die Abwasserrohre bedeutet dies, dass Feuchttücher sie auf Dauer verstopfen. Selbst bei einer besonders langen Verweildauer verbleibt das Feuchttuch in seiner ursprünglichen Form.

Feuchttücher gehören zum Restmüll und sind daher fachgerecht über die Mülltonne oder den Windeleimer zu entsorgen. Bedauerlicherweise gehören selbst die meisten Feuchttücher zum Restmüll, die als biologisch abbaubar bezeichnet werden oder aus Bio-Baumwolle bestehen.

Denn auch sie brauchen viel zu lange, um sich komplett zu zersetzen. Daher bleibt nur zu empfehlen, Baby Feuchttücher kategorisch dem Restmüll zuzuführen, um die fachgerechte Entsorgung sicherzustellen.

Alternativprodukte

In manchen Situationen kann es sinnvoll sein, sich gegen den Kauf von Feuchttüchern zu entscheiden und stattdessen zu einer Alternative zu greifen. Doch welche gibt es und was macht sie aus?

  • Waschlappen: Ein Waschlappen aus Stoff hilft bei Verunreinigungen ebenfalls sehr gut weiter. Er ist eine gute Alternative, wenn das Kind kategorisch empfindlich auf feuchte Tücher reagiert und oftmals einen wunden Po aufweist. Leider ist er für unterwegs nicht ganz so optimal geeignet, denn zur Befeuchtung muss stets Wasser in der Nähe sein. Eindeutige Vorteil: Er ist wiederverwendbar und frei von schädlichen Inhaltsstoffen.
  • Selbst gemachte Öltücher: Wenn ein Kind allergisch gegen Feuchttücher reagiert, sind selbst gemachte Öltücher eine Alternative. Denn hier wissen Eltern stets genau, was eigentlich drin ist. Außerdem ist es möglich, neben normalen Küchentüchern auch wiederverwendbare Lappen als Grundlage zu nutzen. Kokosöl oder Olivenöl vertragen die meisten Babys. Zudem lassen sich die vorbereiteten Läppchen einfach in einer verschließbaren Box lagern, um sie feucht zu halten.

Bildquelle Header: Changing the diaper of a newborn © Depositphotos.com/tiagoz
Letzte Aktualisierung am 3.02.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API