Baby Fahrradanhänger – sicher mit Baby unterwegs

Aktualisiert am: 20.05.2022

Für die schnellere Fortbewegung mit Baby und Kleinkind gibt es nicht nur das Auto, sondern auch den Baby Fahrradanhänger. Die Anhänger werden in verschiedenen Ausführungen angeboten. Neben dem Ein- und dem Zweisitzer gibt es auch Unterschiede in Bezug auf die auswechselbaren Räder sowie die integrierten Bremsen.

Viele Baby Fahrradanhänger sind so konzipiert, dass sie von den Eltern auch als Jogger genutzt werden können. Durch einen schnellen Wechsel der vorderen Räder sind sie ein Ersatz für den Sportwagen. In diesem Ratgeber werden alle wichtigen Informationen rund um den Fahrradanhänger aufgegriffen.

Baby Fahrradanhänger Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: verstellbarer Liegesitz, einstellbare Federung, klein zusammenklappbar, auch für Skilanglauf geeignet, ca. 20 kg Eigengewicht, ca. 94 x 203 x 114 cm Maße

Aktiv zu Fuß, auf Rädern und auf Skiern: Der Thule Baby Chariot Cross

ist ein Fahrradanhänger mit VersaWing System sowie Click n’Store. Das bedeutet, er kann als Fahrradanhänger, aber auch als Jogger oder Kinderwagen genutzt werden. Zudem lässt er sich so umbauen, dass die Kinder beim Ski-Langlauf sicher transportiert werden können.
Kunden sehen einen Vorteil darin, dass sich durch Click n’Store zusätzliche Räder gut transportieren lassen. Dadurch ist es möglich, auch unterwegs vom Anhänger auf den Jogger umzusteigen.
Einige Eltern kritisieren, dass das Zubehör für den Umbau separat erworben werden muss. Im Set ist nur alles für den Fahrradanhänger enthalten. Es ist jedoch durchaus üblich, dass Zubehör separat erworben werden muss.
In den Bewertungen zeigt sich, dass die Qualität nicht alle Kunden zufriedenstellt. So haben sich schon nach einer kurzen Nutzung teilweise rostige Stellen gezeigt. Als positiv empfunden wird die sehr gute Polsterung der Sitze. Diese bieten den Kindern so einen hohen Komfort. Der Thule Baby Chariot Cross ist für zwei Kinder vorgesehen.
Für den Transport ist es laut Bewertungen von Vorteil, dass er sich relativ klein zusammenfalten lässt. Das Gewicht ist mit rund 20 kg durchschnittlich. Die Sicherheit wird durch Gurte und eine einstellbare Federung gewährleistet.

Vorteile:
  • einstellbare Federung
  • klein zusammenklappbar
  • einfacher Wechsel der Räder
  • weich gepolsterte Sitze
Nachteile:
  • Roststellen möglich
  • keine integrierte Beleuchtung

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: getrennte Sitzbereiche, großer Stauraum, Insekten- und Wetterverdeck, Schnellfaltsystem, mit 5-Punkt-Gurt, mit Feststellbremse, aufgebaut 106 x 84 x 81 cm, gefaltet 109 x 84 x 26 cm, 15 kg Eigengewicht, Zuladung bis 40 kg

Fahrradanhänger mit Feststellbremse: Der XLC Duo-BS-C02 2014 Fahrradanhänger

ist mit einer Fahrraddeichsel mit Achskupplung ausgestattet und wird mit zusätzlichem Buggy-Rad geliefert. Dadurch kann der Anhänger nicht nur für das Fahrrad eingesetzt werden, sondern auch den Sportwagen ersetzen.
Bewertungen zeigen, dass der XLC Duo-BS-C02 2014 im Innenbereich ausreichend Platz für zwei Kinder bietet, auch wenn eines davon noch in der Babyschale liegt. Durch die getrennten Sitze ist es zudem möglich, den Anhänger auch für Zwillinge zu nutzen, die beide noch eine Babyschale benötigen. Die dazugehörige Babyschale muss separat gekauft werden.
Eine positive Einschätzung geben Nutzer auch zum Gepäckfach. Durch seine umfangreiche Größe bietet es ausreichend Stauraum für Spielsachen und andere wichtige Dinge. Die Reflektoren werden als wichtiger Sicherheitsaspekt genannt, ein Kritikpunkt ist jedoch, dass keine Beleuchtung integriert ist.
Zudem haben Nutzer festgestellt, dass das Buggyrad, welches im Lieferumfang enthalten ist, den Richtungswechsel nicht optimal durchführt und hier teilweise klemmt. Auch Roststellen zeigen sich bei einigen Nutzern recht schnell.

Vorteile:
  • kleines Packmaß
  • Reflektoren integriert
  • viel Stauraum
  • viel Platz im Innenraum für zwei Kinder
Nachteile:
  • anfällig für Rost
  • Buggy-Rad nicht optimal umgesetzt

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: integrierte Reflektorstreifen an den Reifen, höhenverstellbarer Schiebegriff, Handbremse, Blattfeder-Dämpf-System, 3-in-1-Verdeck, 95 cm Höhe der Kabine, 16,5 kg Eigengewicht, maximales Gesamtgewicht 60 kg, für Kinder bis 116,5 cm, Maße 102x33x65 cm

Sportliches Modell mit funktionaler Aerodynamik: Der Qeridoo Sportrex 2

wurde in erster Linie für sehr sportliche Eltern entwickelt. Er verfügt über eine Handbremse und kann sowohl als Fahrradanhänger wie auch als Jogger oder Buggy genutzt werden. Das Joggerrad ist im Lieferumfang enthalten und verfügt über eine Luftbereifung.
Durch die Nutzer wird positiv auf den höhenverstellbaren Schieber verwiesen. Dadurch kann er an die Körpergröße der Eltern angepasst werden. Auch das funktionale 3-in-1-Verdeck wird als Vorteil erwähnt.
Es bietet einen Insektenschutz, Sonnenschutz und Spritzwasserschutz. Wasserdicht ist es jedoch nicht. Zudem ist der Qeridoo Sportrex 2 einfach aufzubauen und auch relativ leicht zusammenzuklappen.
Die Deichsel verfügt laut Nutzern über eine Universalkupplung. Dadurch kann das Rad vorne schnell befestigt und wieder gelöst werden.
Auffällig in den Bewertungen ist, dass Nutzer den Stauraum als sehr klein einschätzen und angeben, dass sie hier kaum etwas transportieren können. Auch eine Diebstahlsicherung lässt sich am Anhänger nur schwer befestigen.

Vorteile:
  • verstellbarer Schiebegriff
  • Universalkupplung
  • Handbremse
  • einstellbare Dämpfung
Nachteile:
  • wenig Stauraum
  • wackelige Deichsel

Baby Fahrradanhänger kaufen – Sicherheit und Komfort im Blick

Der Baby Fahrradanhänger ist gerade für sehr aktive Eltern, die viel mit dem Fahrrad unterwegs sind, eine sehr gute Lösung. Er wird mit einer speziellen Befestigung am Fahrrad angebracht. Gleichzeitig sind viele Anhänger aber auch mit einem Schiebegriff ausgestattet. So können sie auch ohne Fahrrad gut verwendet werden.

Durch die integrierten Sitze mit Gurten sind die Kinder während der Fahrt gesichert. In Bezug auf die Sicherheit sollte jedoch nicht nur auf die Sitze und die Gurte geachtet werden. Ebenfalls wichtig ist es, über besondere Babysitze und Sitzverkleinerungen informiert zu sein.

Ab wann kann ein Baby im Fahrradanhänger mitfahren?

Die Frage, ab wann genau ein Baby im Fahrradanhänger mitfahren darf, lässt sich nicht so einfach beantworten, da es hier keine rechtlichen Vorgaben gibt. Es kommt auf den Hersteller und die Ausstattung des Fahrradanhängers an.

Grundsätzlich heißt es, dass Babys ab einem Alter von einem Monat in der richtigen Schale oder Hängematte mitfahren können. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Federung. Zudem muss auf den Reifendruck geachtet werden. Der Reifendruck sollte nicht zu hoch sein. Sind die Räder nicht komplett mit Luft vollgepumpt, federn sie noch zusätzlich.

Allerdings gibt es immer wieder durch die Hersteller auch Hinweise dazu, ab wann Babys in dem jeweiligen Anhänger transportiert werden können. Wer hier sicher sein möchte, der sollte die Herstellerangaben beachten.

Wie lange braucht man einen Babyeinsatz im Fahrradanhänger?

Damit ein Baby sicher in einem Fahrradanhänger transportiert werden kann, ist ein Baby Einsatz für Fahrradanhänger notwendig. Hier wird unterschieden zwischen einer Hängematte und einer Babyschale.

Die Hängematte wird von einigen Herstellern als Zubehör für den Baby Fahrradanhänger angeboten. Sie kann bereits ab dem ersten Lebensmonat verwendet werden. Die Vorteile einer Baby Hängematte für Fahrradanhänger liegen unter anderem in der sehr guten Vibrationsdämpfung.

Durch die frei schwingende Aufhängung erfolgt eine zusätzliche Federung. Die Hängematten sind mit einem 5-Punkt-Gurt ausgestattet. Sie sind elastisch und robust. Je nach Modell sorgen gepolsterte Seitenwände dafür, dass ein zusätzlicher Halt zur Verfügung steht.

Gerade für Babys ist die Liegeposition in der Hängematte besonders ergonomisch und auch für längere Fahrten gut geeignet. Verwendet werden kann sie von Beginn an bis zu einem Alter von rund neun bis zwölf Monaten. Hier sind die Angaben des Herstellers relevant, die Einschränkungen bei Gewicht oder Größe geben.

Es gibt auch die Babyschale für den Fahrradanhänger. Nicht zu verwechseln ist sie mit einer Babyschale, die für das Auto geeignet ist. Durch die spezielle Befestigung kann sie in verschiedenen Modellen eingesetzt werden.

Sie ist deutlich stabiler und kann ebenfalls ab dem ersten Lebensmonat verwendet werden. Normalerweise passt sie bis zu einem Alter von sechs Monaten. Integrierte Dämpfungen sorgen dafür, dass Schwingungen abgefangen werden.

Die normale Auto-Babyschale kann nicht in einem Fahrradanhänger eingesetzt werden. Lediglich dann, wenn die Autoschale durch den Hersteller offiziell auch für den Fahrradanhänger zugelassen ist, kann sie verwendet werden.

Wenn das Baby aus der Hängematte oder der Babyschale herausgewachsen ist, bietet ein Baby Sitzverkleinerer für Fahrradanhänger eine zusätzliche Sicherheit. Es handelt sich hierbei um eine Kopfstütze, die für einen Schutz des Kopfes sorgt.

Warum ist die Federung so wichtig?

Lange Zeit gab es Fahrradanhänger, die eine nur unzureichende oder gar keine Federung hatten. Diese stellten ein Problem für Säuglinge dar und durften normalerweise erst ab Sitzalter verwendet werden.

Das Sitzalter wird dabei ab etwa sechs Monaten angegeben. Hier kommt es aber auf das Kind an. Jedes Kind kann in einem anderen Alter sitzen.

Inzwischen sind die modernen Baby Fahrradanhänger jedoch mit einer Federung ausgestattet. Eine gute Federung ist so konzipiert, dass sie direkt auf das Gewicht des Kindes oder der Kinder eingestellt werden kann. Zusätzlich dazu wird mit dem Babysitz eine weitere Federung geschaffen.

Die Federung ist aber nicht der einzige Aspekt. Auch das Fahrverhalten spielt eine Rolle. Mit Baby im Anhänger sollte darauf geachtet werden, dass keine zu schnellen Beschleunigungen und abrupten Bremsungen entstehen.

Zubehör für Fahrradanhänger

Für den Fahrradanhänger kann normalerweise auch aus verschiedenem Zubehör gewählt werden. Auch hier kommt es auf den Hersteller an. Neben den Babyschalen oder Hängematten gibt es noch die folgenden Zusatzteile:

  • Sonnenschutz: Gerade in der Sommerzeit ist es wichtig, das Kind im Anhänger gut zu schützen. Der Sonnenschutz sorgt dafür, dass die Öffnung nicht geschlossen werden muss und Luft hereinkommt, gleichzeitig die Sonne aber nicht auf den Nachwuchs scheint.
  • Trinkflaschenhalterung: Wenn der Fahrradanhänger auch als Sportwagen oder Jogger genutzt werden soll, ist eine Trinkflaschenhalterung sowohl für das Kind als auch für die Eltern sehr praktisch.
  • Schlafkissen: Das Schlafkissen kann um den Nacken des Kindes gelegt werden und sorgt dafür, dass der Kopf beim Schlafen nicht nach vorne oder zur Seite fällt.
  • Winter-Set: Babys sollten es schön warm im Fahrradanhänger haben. Hier gibt es spezielle Einschlagdecken oder Winter-Sets, auf die zurückgegriffen werden kann.
  • Wimpel: Der Wimpel ist häufig schon im Lieferumfang enthalten. Die Fahne in Signalfarben zeigt den anderen Teilnehmern im Straßenverkehr an, dass hier ein Fahrradanhänger am Rad ist.
  • Licht: Auch der Fahrradanhänger sollte mit Licht versehen werden. Wenn nicht direkt am Modell Licht vorhanden ist, kann es nachgerüstet werden.

Interessant ist die Frage, wie es eigentlich mit einem Helm im Fahrradanhänger aussieht. In Deutschland gibt es derzeit keine Helmpflicht, die gesetzlich vorgeschrieben ist.

Liegt das Baby noch in der Hängematte oder der Babyschale, darf es auf keinen Fall einen Helm tragen. Wenn es selbstständig sitzt und auf die Verkleinerungen nicht mehr angewiesen ist, erhöht ein Helm die Sicherheit.

Worauf sollte beim Kauf unbedingt geachtet werden?

Beim Kauf ist es wichtig, zu schauen, ob der Fahrradanhänger für ein oder zwei Kinder geeignet ist. Fahrradanhänger für Zwillinge oder Geschwister haben zwei separate Sitze, die mit Gurten ausgestattet sind. Sie fallen breiter aus und bieten so mehr Platz. Hilfreich sind sie vor allem dann, wenn Eltern Kinder mit einem kurzen Altersabstand haben.

Es ist möglich, einen 2-Sitzer als Fahrradanhänger für Baby und Kleinkind zu nutzen. Hierfür wird einfach auf einer Seite die Hängematte eingebaut und schon können beide Kinder im Anhänger fahren.

Soll das Modell häufiger auch im Auto transportiert werden, ist darauf zu achten, wie es mit dem Zusammenklappen aussieht. Bei vielen Ausführungen müssen die Räder abgenommen werden. Das ist aber oft mit wenigen Handgriffen erledigt.

Die Räder sind ein weiteres Thema. Je nach Hersteller sind nicht alle Räder im Lieferumfang enthalten. Wer den Fahrradanhänger dann beispielsweise gerne als Jogger einsetzen möchte, muss noch zusätzlich das Jogger-Rad kaufen. In einem Vergleich lässt sich gut erkennen, was als Zubehör mitgeliefert wird.

Für Eltern kann es zudem relevant sein zu schauen, wie viel Stauraum vorhanden ist. Bei der Fahrt mit dem Rad braucht es Platz für Buddelsachen, Spielzeug und auch die Wickeltasche. Da sollte hinten im Fahrradanhänger Stauraum vorhanden sein.

Kann ein Baby Fahrradanhänger auch als Kinderwagen genutzt werden?

Der Fahrradanhänger kann durchaus auch als Kinderwagen, Jogger und Buggy eingesetzt werden. Einige Eltern entscheiden sich auch, ganz auf den Kinderwagen zu verzichten, und greifen nur auf den Fahrradanhänger zurück.

Wichtig zu wissen ist, dass bei einer Nutzung als Jogger unbedingt eine Handbremse am Anhänger vorhanden sein sollte. Teilweise kann diese auch nachgerüstet werden. Zudem braucht es ein großes Jogger-Rad.

Bei einigen Modellen werden nur kleine Räder mitgeliefert, die ausreichen, wenn der Anhänger als Sportwagen dienen soll. Zum Joggen sind große Räder jedoch notwendig, damit es nicht zu Unfällen kommt. Auch eine Dämpfung sollte vorhanden sein.

Alternativprodukte

Der Fahrradanhänger ist eine sehr gute Lösung, wenn es darum geht, mit Kind mobil auf zwei Rädern zu sein. Es gibt aber auch einige Alternativen, die sich hier anbieten.

  • Baby Fahrradsitz für den Gepäckträger: Ein Klassiker ist der Baby Fahrradsitz für den Gepäckträger. Er kann ab Sitzalter verwendet werden und wird über eine Halterung auf dem Gepäckträger befestigt.
  • Baby Fahrradsitz für den Lenker: Die Variante für den Lenker-Bereich ist ebenfalls verwendbar ab Sitzalter, allerdings meist nicht so lange wie die Lösung für den Gepäckträger. Der Vorteil liegt darin, dass die Eltern das Kind sehen.
  • Lastenrad: Immer beliebter werden die Lastenräder. Sie bieten Platz für bis zu vier oder sechs Kinder. Hier ist es auch möglich, zur Sicherung eines Babys eine Autoschale zu verwenden. Es gibt Lastenräder mit oder ohne Dach.